Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
02.09.2010 - 05:40

Integrationskonzept für Arbeitsmarkt gefordert.

Bonn (kobinet) Die Bundesvorsitzende des Bundesverbandes Rehabilitation (BDH), Ilse Müller, tritt angesichts eines drohenden Fachkräftemangels dafür ein, dass ein Konzept für die Integration behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt entwickelt wird.

"Die Stabilisierung am deutschen Arbeitsmarkt wird sich bei guter Konjunkturlage fortsetzen. Neben der notwendigen Konsolidierung der öffentlichen Haushalte erwarten wir von der Bundesregierung und den Länderregierungen eine Offensive in der Integrationspolitik. Deutschland steuert zielsicher auf eine Situation massiven Fachkräftemangels zu. Studien zufolge werden nahezu sämtliche Segmente des Arbeitsmarktes vom Arbeitskräftemangel betroffen sein. Die gesamtwirtschaftlichen Folgen können für unseren Wirtschaftsstandort verheerend ausfallen. Der Wettbewerb der Unternehmen um gute Mitarbeiter hat längst begonnen und eine länderübergreifende Dimension erreicht", analysiert Ilse Müller die derzeitige Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Arbeitsmarktpolitische Reformen müssten ihrer Ansicht nach daher darauf abzielen, diejenigen, die bislang weitestgehend aus dem Erwerbsleben ausgeschlossen waren, so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein erfolgversprechendes Integrationskonzept muss darauf abzielen, behinderten Menschen den Zugang zur eigenen Erwerbsexistenz zu eröffnen. "Barriefreie Arbeitsplätze, sowohl im öffentlichen als auch im privatwirtschaftlichen Raum, sind längst nicht mehr illusorisch. Es liegt im ureigenen Interesse der Unternehmen, ausgezeichnetes Personal zu beschäftigen. Jetzt ist die Privatwirtschaft, genauso wie der Staat gefragt, ergonomisch kompatible Arbeitsplätze zu schaffen, die für Menschen mit Behinderung auch im Rollstuhl zu verwenden sind. Wir sprechen dabei allein in Deutschland von Millionen Betroffener, die ein Anrecht auf Beschäftigung und wirtschaftliche Autonomie besitzen", erklärte Ilse Müller.

Die Politik müsse hier die Tür aufstoßen und Menschen den Zugang zur eigenen Existenz ermöglichen, die bislang nahezu perspektivlos lebten. Der Wirtschaftsaufschwung werde die öffentlichen Haushalte entlasten und zugleich ein höheres Steueraufkommen generieren. "Wir empfehlen die Umsetzung von Weiterbildungsprogrammen und die Finanzierung von Gebäudesanierungskonzepten, zur Schaffung eines barrierefreien Raumes. Sozialpolitisch ist es wünschenswert, auch Konzepte zur Integration von Menschen mit schwerer Behinderung umzusetzen. Eine flächendeckende Ausweitung der Integrationsfachdienste wäre eine Option, um auch die
Unternehmern zeitnah und vor Ort über die Möglichkeiten und Potenziale der Integration behinderter Menschen zu informieren und Hilfestellung
dabei zu leisten, einen möglichst reibungslosen Übergang in den betrieblichen Alltag zu gewährleisten", fordert Ilse Müller vom BDH. moh
 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.