Veröffentlicht am 18.08.2026 12:57 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Regine Mispelkamp Foto: Mathias Schulz / DBS
FRECHEN (kobinet)
Für die deutschen Para Dressursportlerinnen und Dressursportreiter geht ein Traum endlich in Erfüllung. Das Quartett von Bundestrainerin Silke Fütterer-Sommer startet im Reitsport erstmals auf der ganz großen Bühne in Aachen bei den Weltmeisterschaften. Vom 19. bis 23. August finden die Para Dressursport-Wettbewerbe inmitten der WM der olympischen Titelkämpfe statt. Dabei geht es neben Medaillen und Sichtbarkeit für den Para Sport auch um die Paralympics-Qualifikation.
Veröffentlicht am 18.08.2026 12:45 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Big Ben Foto: Lucas Davies
LONDON (kobinet)
Nachdem die neue Regierung in Großbritannien unter Premierminister Andy Burnham bereits im August kostenlose Busfahrten für unter 16-Jährige eingeführt sowie eine Obergrenze von zwei britischen Pfund für Einzeltickets angekündigt hatte, hat die Regierung bekannt gegeben, dass behinderte Menschen in England ab April kommenden Jahres zu jeder Tageszeit kostenlos mit dem Bus reisen können. Der gegenwärtig gültige Behindertenbuspass ist nur zwischen 09.30 Uhr und 23.00 Uhr an Werktagen nutzbar. Damit ist eine Fahrt zur Arbeit oder späteren abendlichen Veranstaltungen bisher schwierig. Die dann neuen können zu jeder Tageszeit am Wochenende und an Feiertagen verwendet werden.
Veröffentlicht am 18.08.2026 12:08 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Ottmar Miles-Paul Foto: Irina Tischer
Kassel (kobinet)
Vor 20 Jahren, am 18. August 2026, war der Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul in Berlin mit dabei als das Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im Hof des Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefeiert wurde. Nach dem jahrelangen Engagement vieler zivilgesellschaftlicher Gruppen und vor allem auch der Behindertenbewegung war den Aktiven und Ottmar Miles-Paul damals klar, dass das neue Gesetz zwar ein wichtiger Zwischenerfolg, aber längst nicht das Ende der Fahnenstange in Sachen Diskriminierungsschutz in Deutschland, ist. Heute, 20 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes, fragt sich Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten vor allem angesichts der anstehenden Landtagswahlen mit enorm hohen Umfragewerten für die AfD und dem schwachen Gesetzentwurf der Bundesregierung für die längst überfällige Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, wie lange die Bundestagsabgeordneten noch zögern wollen, um einen wirksameren Schutz vor Diskriminierungen in Deutschland zu schaffen.
Der Sozialverband VdK warnt vor den geplanten Verschärfungen durch das Pflegeneuordnungsgesetz der Bundesregierung. Laut dem Gesetzentwurf, den die Bundesregierung Anfang Juni 2026 vorgelegt hat, werden ab 2027 die Voraussetzungen für die Pflegegrade 1 bis 3 verschärft. Dadurch werde es Pflegebedürftigen deutlich erschwert, einen Pflegegrad zu erhalten, so der Verband.
Veröffentlicht am 18.08.2026 10:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
AGG-Katze: Schluss mit Miezekätzchen: Es braucht ein AGG mit Zähnen Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird heute, am 18. August 2026, 20 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums startete das Bündnis AGG Reform-Jetzt! die Petition „Schluss mit Symbolpolitik – Für einen echten Schutz vor Diskriminierung“. Darin fordert das Bündnis den Deutschen Bundestag und die zuständigen Ausschüsse auf, die geplante Reform des AGG grundlegend nachzubessern. Diskriminierung betrifft Millionen Menschen in Deutschland. 2025 berichteten mehr als 13 Prozent der Menschen in Deutschland davon, Diskriminierung erfahren zu haben – bei der Arbeit, bei der Wohnungssuche, in Schulen, beim Arztbesuch, im Amt oder beim Einkauf. Das AGG sollte Menschen vor Diskriminierung schützen. Doch fast 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten zeigt sich: Das AGG schützt viele Menschen nur auf dem Papier. Es hilft nicht, heißt es in der Presseinformation des Bündnis AGG Reform Jetzt!.
Veröffentlicht am 18.08.2026 07:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
drei rote Ausrufezeichen Foto: ht
Kassel (kobinet)
„Wenn Selbstvertretung unbequem wird: Was ich gelernt habe und was andere daraus mitnehmen können“, so lautet der Titel eines Beitrags einer behinderten Frau, die sich in der Selbstvertretung behinderter Menschen engagiert. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen diesen Beitrag anonym, weil wir nicht wollen, dass der Betroffenen zukünftig Nachteile entstehen. Wir veröffentlichen diesen Beitrag vor allem, weil wir immer wieder Erfahrungsberichte von behinderten Menschen bekommen, die sich in sogenannten Partizipationsprozessen engagieren, die ihre Erfahrungen engagiert und viel zu oft kostenfrei eingebracht haben, die all ihren Mut zusammengenommen haben und ihre Sicht der Dinge, ihr Erlebtes, geschildert haben. Und die zum Teil unendlich frustriert waren, dass diese Beteiligungsprozesse wenig gebracht haben und ihre Stimmen viel zu häufig ignoriert wurden. Der folgende Beitrag spricht daher sicherlich einigen aus dem Herzen, will aber Mut machen, sich trotzdem in der Selbstvertretung zu engagieren und unseren Stimmen Wirkung zu verleihen.
Veröffentlicht am 18.08.2026 06:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Reichstagufer im Sommer Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet)
Eine Reihe von Bundestagsabgeordneten fordern in einem interfraktionellen Gesetzentwurf die Einführung der sogenannten Widerspruchsregelung bei der Organspende. Zu den Mitzeichnern des Gruppenantrags gehören Abgeordnete von CDU, CSU, SPD, Linken und Grünen, wie aus der Vorlage und einem Bericht auf der Internetseite des Deutschen Bundestag hervorgeht. Dort heißt es u.a.: „2025 verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) den Angaben zufolge 985 Organspender. Demgegenüber standen 8.199 Patienten auf der Warteliste für eine Organtransplantation. Die Zahl der Organspender reiche damit bei Weitem nicht aus, um den Bedarf an Spenderorganen zu decken, heißt es in dem Entwurf.“
Mit der steigenden Zahl älterer Menschen in Rheinland-Pfalz wächst der Bedarf an altersgerechten Dörfern und Quartieren. Die neue Landeszentrale „Daheim und füreinander“ wird künftig der zentrale Ansprechpartner für Kommunen, Verbände, Träger der freien Wohlfahrtspflege und Initiativen sein, die altersgerechte Strukturen vor Ort entwickeln und stärken wollen. Dafür werden die Landesfachstellen für neue Wohnformen und Demenz sowie die Servicestellen für Pflegestrukturplanung, Unterstützungsangebote im Alltag und das Landesnetzwerk Anlaufstellen für ältere Menschenunter einem Dach gebündelt. Die Zentrale berät, informiert und unterstützt zu Organisation, Aufbau und Förderung von passenden Wohn-Pflegeangeboten, sorgenden Gemeinschaften und Unterstützung für ältere Menschen im Dorf oder Quartier.
Veröffentlicht am 18.08.2026 05:26 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat der Aktion Mensch zum Europäischen Protesttag 2026 Foto: Aktion Mensch
Berlin (kobinet)
Um den 5. Mai 2026 herum gingen bundesweit zehntausende behinderte und nichtbehinderte Menschen auf die Straße, um für Teilhabe und Gleichstellung zu demonstrieren. Bei den aktuellen Diskussionen und noch zur Entscheidung anstehenden Gesetzesreformen werden im Herbst 2026 sicherlich weitere Proteste folgen. Als Einstimmung und Mutmacher wurde nun einen Video mit deinem Rückblick auf den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 veröffentlicht. Wie in jedem Jahr fand in Berlin eine Demonstration und eine Abschlusskundgebung am Roten Rathaus statt. Am Berliner Protesttag 2026 nahmen 4.500 Teilnehmende teil. „Schauen Sie sich diese bunte Demonstration noch einmal auf YouTube an“, heißt es im aktuellen Newsletter des Berliner Behindertenverband.
Veröffentlicht am 18.08.2026 05:05 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Bild mit dem Logo des ORF Foto: BIZEPS
Wien (kobinet)
Wie der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS in seinem Newsletter berichtet, geht der Österreichische Rundfunk (ORF) einen weiteren Schritt in Richtung umfassender Inklusion: Seit dem 27. Juli 2026 können Werbetreibende ihre Spots ab sofort auch mit Untertiteln und audiodeskription anbieten. Über die ORF-Enterprise lassen sich die barrierefreien Werbemittel im ORF-Fernsehen, im ORF.at-Network und auf der Streamingplattform ORF ON ausspielen. Matthias Seiringer, CEO der ORF-Enterprise, betonte nach erfolgreichen Testphasen, dass Unternehmen ihre Zielgruppen dadurch effektiver und empathischer erreichen können. Ein erstes Praxisbeispiel zeigt die ORF-Enterprise bereits auf ihrer Website: Ein Spot für das Waschmittel Ariel Max Power (Procter & Gamble) ist dort mit beiden Barrierefreiheits-Optionen abrufbar.
Veröffentlicht am 17.08.2026 13:04 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt Foto: Pixabay/geralt
NEUSS (kobinet)
Fikriye Sahan-Fröhlich, eine Frau mit Schwerbehinderung (GdB 100, Merkzeichen aG, B, H, RF) und dauerhafter Rollstuhlnutzung, hat eine dringende Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Darin fordert sie Anpassungen im Prozess- und Familienrecht (ZPO, FamFG, BGB), um Schutzlücken für Menschen in akuten gesundheitlichen Notlagen zu schließen.
Veröffentlicht am 17.08.2026 12:52 von Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.; Co-Autoren: Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
BERLIN (kobinet)
Der Paritätische Gesamtverband begrüßt das am 15. August 2026 vorgelegte Sofortprogramm Klimaanpassung und Hitzeschutz der SPD-geführten Bundesministerien. Anlässlich des Papiers betonte Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Verbands, dass ein Förderprogramm zur energetischen Sanierung sozialer Einrichtungen längst überfällig sei. Kurzfristige Maßnahmen wie richtiges Lüften oder die Bereitstellung von Wasser reichten, nach den Worten des Hauptgeschäftsführers dieses Verbandes, angesichts extremer Hitze nicht aus.
Veröffentlicht am 17.08.2026 10:16 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Meinung
Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün. Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet)
Quälend lange Wochen seit Beginn dieses Hitzekatastrophensommers mit Höchsttemperaturen um die 40 Grad hat es gebraucht, bis Stimmen aus der behindertenpolitischen Interessenvertretung etwas darüber haben verlauten lassen. Obgleich ihre „Klientel“, behinderte Menschen, zu den Hauptbetroffenen und Leidtragenden zählen. Und was nun endlich über die Ausmaße dieser Katastrophe und das menschliche Leiden von dort verlautet, sind oft genug auch bloße Verlautbarungen. Mit Daten und Fakten über mangelnden Hitzeschutz insbesondere für vulnerable Gruppen sowie Hinweise auf entsprechende „Stellschrauben“, mittels derer „Sofortmaßnahmen“ in Sachen Hitzeschutz auf den Weg gebracht werden müssten. Ein nüchtern objektiver Berichterstattungsduktus der die Drastik der katastrophischen Ereignisse und deren menschliche Leidensdramatik nicht annähernd wiedergibt und damit auch ihrem Wahrheitsanspruch letztlich nicht gerecht wird. Die Dimension der Tragödie kommt so gut wie nicht zum Ausdruck.
Veröffentlicht am 17.08.2026 07:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
260807_Petition Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
„Echter Schutz vor Diskriminierung – für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz“, sol lautet der Titel einer Petition, die sich an die Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, sowie die Bundestagsabgeordneten richtet und vom Bündnis AGG Reform Jetzt! auf der Petitionsplattform von Campact WE ACT gestartet wurde. Aktueller HIntergrund der vor kurzem gestarteten und bereits von über 50.000 Menschen unterstützten Petition ist, dass dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesregierung vorliegt. Dieser bleibet aber weit hinter dem zurück, was Betroffene, Fachverbände und juristische Expert*innen seit Jahren fordern: Ein Gleichbehandlungsgesetz, das seinen Namen verdient.
Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft erwartet bei der vom 17. bis 24. August anstehenden Weltmeisterschaft in São Paulo (Brasilien) von Beginn an ein anspruchsvolles Turnier. Bereits in der Vorrunde trifft die Auswahl von Cheftrainer Christoph Werner unter anderem auf den amtierenden Paralympics-Sieger Japan. Doch trotz der schweren Gruppe ist das Ziel klar: Deutschland will das Viertelfinale erreichen. Nachdem die Mannschaft die Paralympics 2021 in Tokio knapp verpasst hatte, sicherte sie sich mit der Qualifikation für Paris 2024 den größten Erfolg der vergangenen Jahre. Dort belegte Deutschland zwar Platz acht und verlor alle Spiele, zeigte gegen die Weltspitze aber gute Leistungen und hielt die Begegnungen eng. „Am Ende war es noch eine Nummer zu groß“, sagt Christoph Werner rückblickend. Bei der letzten Europameisterschaft im Vorjahr landete sein Team dann auf Platz vier. Auf dieser Seite gibt es im Internet weitere Informationen, den Spielplan und Ergebnisse.
Veröffentlicht am 17.08.2026 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Abgeordnetenhaus Berlin Foto: Peter Thieme
Berlin (kobinet)
Die im September in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stattfindenden und auch für die Behindertenpolitik wichtigen Landtagswahlen rücken näher. Am 29. August 2026 veranstaltet der Berliner Behindertenverband eine Info-Veranstaltung zur Wahl des Abgeordnetenhauses von Berlin. Die Wahl findet am 20. September statt. Zu der Veranstaltung, die im BVV-Saal (1. Etage mit Lift) im Rathaus Berlin-Mitte, Karl-Marx-Allee 31, in 10179 Berlin von 15:00 bis 17:45 Uhr stattfindet, wurden Vertreter und Vertreterinnen der demokratischen Parteien eingeladen, die derzeit im Abgeordnetenhaus vertreten sind, wie es im neuesten Newsletter des Berliner Behindertenverband heißt.
Veröffentlicht am 17.08.2026 06:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen Foto: ht
Hildesheim (kobinet)
Michael Wrase ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Hildesheim und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Im Beitrag „Reform der Schulbegleitung: Unterstützungssysteme drohen komplett wegzubrechen“ auf der Internetseite des Deutschen Schulportal der Robert Bosch Stiftung äußert er sich zu aktuellen Fragen der Schulbegleitung und der gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Interview.
Veröffentlicht am 17.08.2026 05:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Close-up of numeral 100 in beige on a bright red background, emphasizing celebration. Foto: Magda Ehlers
Linz / Wien (kobinet)
„Vor mehr als hundert Jahren begannen Menschen mit körperlichen Behinderungen in Österreich, sich selbst zu organisieren und für ihre Rechte einzutreten. Sie forderten nicht Mitleid, sondern gesellschaftliche Teilhabe, Arbeit und soziale Absicherung. Das Forschungsprojekt von Volker Schönwiese und Angela Wegscheider zeichnet erstmals die Geschichte dieser frühen Behindertenbewegung umfassend nach.“ So heißt es in einem Beitrag des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS mit der Überschrift „Rechte, nicht Almosen!.
Veröffentlicht am 17.08.2026 05:05 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet)
Am Mittwoch, den 26. August 2026, lädt das Projekt Job Inklusive des Vereins Sozialhelden von 18:00 bis 20:00 Uhr kostenlos zu einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „Weltschmerz trifft auf eine schöne Zukunft“ ein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich über politische Herausforderungen für Menschen mit Behinderung auszutauschen und zu überlegen, welche Möglichkeiten es gibt, gemeinsam aktiv zu werden. „Wir wollen einen Raum für Austausch, Beratung und Vernetzung bieten und laden alle ein, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen wollen“, heißt es in der Veranstaltungsankündigung. Die Veranstaltung findet mit Gebärdendolmetschung statt. Der Zoom-Link wird nach der Anmeldung zugeschickt. Anmeldung unter: [email protected]
Veröffentlicht am 16.08.2026 07:01 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Plakat zum CBH Rechtsanwälte Nations Cup Cologne 2026 Foto: RBC Köln 99ers e.V.
KÖLN (kobinet)
Der Rollstuhlbasketball-Club RBC Köln 99ers e.V. ist auch in diesem Jahr Ausrichter und Veranstalter des inzwischen renommierten CBH Rechtsanwälte Nations Cup Cologne, der vom 20. bis zum 23. August 2026 in der Halle am Bergischen Ring . Im Teilnehmerfeld befinden sich dann die Damen- und Herrenteams aus Deutschland, Spanien, Großbritannien, Niederlande und Kanada. Die Teams nutzen das Kölner Turnier zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im kanadischen Ottawa. In diesem Jahr haben wir erstmalig die Schiedsrichterbesetzung für unser renommiertes Turnier mit dem europäischen Verband IWBF-Europe organisieren können und bieten somit auch den Schiedsrichtern, eine hochwertige Vorbereitung an. Mit den niederländischen Damen haben wir die amtierenden Europa- und Weltmeisterinnen und Paralympics-Siegerinnen zu Gast. Das Team ist seit Jahren an der Weltspitze und gilt auch in diesem Jahr als Favorit auf den Titel in Ottawa. Im Herrenwettbewerb ist dann ebenfalls die Weltspitze zu Gast. Spanien kommt als amtierender Europameister an den Rhein. Großbritannien als Vize Europa- und Weltmeister. weitere Informationen und der Spielplan sind im Internet nachzulesen.
Veröffentlicht am 16.08.2026 06:40 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Plakat Foto: Festival Nach dem Rechten Sehen
Kassel (kobinet)
„Ich will Raus – von der Exklusion zur Inklusion – Lesung und Diskussion“, so lautet der Titel einer Veranstaltung mit Ottmar Miles-Paul und Sabine Lohner mit einer Lesung aus dem Reportage-Roman „Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion“, die am 21. August 2026 von 16.00 – 18.00 Uhr im großen Saal des Kuluturzentrum Schlachthof, Mombachstraße 10-12, in Kassel stattfindet. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festival für politische Bildung, Aufklärung und Sensibilisierung in Kassel statt, das unter dem Titel „Nach dem Rechten Sehen“ vom 20. – 23. August 2026 im Kasseler Kulturzentrum Schlachthof durchgeführt wird.
Veröffentlicht am 16.08.2026 06:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: Susanne Göbel
Dresden (kobinet)
Am 20. August 2026 eröffnet das Antidiskriminierungsbüro Sachsen feierlich die neuen Räumlichkeiten der Regionalstelle Dresden in der Zirkusstraße 8 in 01069 Dresden. Die Gäste erwarten neben einem Grußwort von Uta Leupolt, Referatsleiterin Antidiskriminierung im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Einblicke in unterschiedlichen Arbeitsbereiche. In den neuen Räumlichkeiten sind die Antidiskriminierungsberater*innen, das Bildungsteam sowie die Netzwerk-Koordinatorin erreichbar. „Wir sind froh, dass in unseren neuen Räumlichkeiten nun alle Dresdner Mitarbeitenden einen gemeinsamen Ort haben. Die geballte Expertise der Kolleg*innen in unseren unterschiedlichen Arbeitsbereichen kann hier ihre ganze Kraft entfalten. Hinzu kommt, dass wir mit einem zweiten Beratungsraum dem gestiegenen Fallaufkommen begegnen können“, so Arezu Braun, Teil der Geschäftsführung des Antidiskriminierungsbüro Sachsen.
Veröffentlicht am 15.08.2026 12:31 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Para Judo der Spitzernklasse Foto: Florian Schwarzbach / DBS
FRECHEN (kobinet)
Für die deutsche Para Judo-Nationalmannschaft steht vom 14. bis 16. August 2026 ein echtes Highlight an: die Europameisterschaften im SNP dome in Heidelberg. Für die Titelkämpfe vor heimischer Kulisse hat Bundestrainerin Carmen Bruckmann ein junges und ambitioniertes Team nominiert – bis zu drei Medaillen sind das Ziel für die talentierte Auswahl. Am ersten Tag der Titelkämpfe hat Isabell Thal (J2 -60 kg) die Silbermedaille gewonnen, Vanessa Wagner (J1 -52 kg) sicherte sich überraschend Bronze. Für das Team von Bundestrainerin Carmen Bruckmann war es somit ein erfolgreicher Start in die Heim-EM.
Veröffentlicht am 15.08.2026 06:59 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: Susanne Göbel
Frankfurt (kobinet)
Seit fast 28 Jahren bietet pro familia in Frankfurt, als erstes in Deutschland, eine barrierefreie gynäkologische Sprechstunde für Frauen mit Behinderung an. Das Angebot beinhaltet eine frauenärztliche Grundversorgung sowie Raum für alle Themen rund um sexuelle Gesundheit und Familienplanung. Um das Angebot kennenzulernen lädt pro familia am Dienstag, den 1. September 2026, von 14:00 bis 18:00 Uhr in die Palmengartenstraße 14, 60325 Frankfurt zu einem Tag der offenen Tür ein. Kontakt & Weitere Informationen: E-Mail: [email protected] Telefon: +49 69 90744744
Veröffentlicht am 15.08.2026 05:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
261008_Woche_des_Sehen Foto: Adobe/DBSV
Berlin (kobinet)
Die „Woche des Sehens“ findet auch im Jahr 2026 wieder vom 8. bis zum 15. Oktober statt – und das bereits zum 25. Mal. Die Aktionswoche informiert in zahlreichen Veranstaltungen über Blindheit, Sehbehinderung und Augengesundheit in Deutschland wie auch in den ärmsten Ländern der Welt. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2002 hat sich dank engagierter Partner und der Unterstützung durch die Aktion Mensch eine moderne, multimediale Flächenkampagne entwickelt, die mit ihren Veranstaltungen, der Berichterstattung dazu sowie über Social Media jährlich ein Millionenpublikum erreicht, wie es in einer Presseinformation heißt.
Veröffentlicht am 14.08.2026 14:19 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
rotes Ausrufezeichen Foto: ht
DÜSSELDORF (kobinet)
Angesichts angespannter Haushalte warnt der VdK Nordrhein-Westfalen eindringlich davor, bei der Inklusion den Rotstift anzusetzen. Damit teilt der Verband die Position von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, in einem aktuellen STERN-Interview. VdK-Präsident Horst Vöge betont: „Menschen mit Behinderung dürfen nicht die Leidtragenden von Sparmaßnahmen sein. Künftige Haushalte müssen einen verbindlichen Rahmen für mehr Teilhabe schaffen. Das Ziel muss eine barrierefreie Gesellschaft sein – davon sind wir jedoch noch weit entfernt, zum Beispiel beim Wohnungsbau, im öffentlichen Nahverkehr, in Behörden, bei der Gesundheitsversorgung oder beim Zugang zu Bildung und Arbeit.“
Veröffentlicht am 14.08.2026 12:55 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Petschner_Dennis Foto: Jacob Schröter
ERFURT (kobinet)
Der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Dennis Petschner, hat sich zum Entwurf des Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe geäußert, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Petschner fordert Nachbesserungen, um die Belange von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen stärker zu berücksichtigen. Aus Sicht des Thüringer Landesbeauftragten verfehlt das geplante Vorhaben nach dem Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe in seiner jetzigen Form jedoch die entscheidenden Ziele. Statt den Alltag von betroffenen Familien spürbar zu erleichtern und bürokratische Hürden für alle Seiten abzubauen, drohen bestehende Barrieren in den Behördenstrukturen weiter verfestigt zu werden.
„Die geplante Regelung gefährdet das Recht von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen auf eine bedarfsgerechte und selbstbestimmte Teilhabe sowie chancengleiche Bildung – und macht sie einmal mehr abhängig von den Ressourcen ihrer Eltern!“ Mit diesen klaren Worten hat sich der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, zum am 12. August 2026 im Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe auf Facebook zu Wort gemeldet. Jürgen Dusel kritisiert u.a. dass der Gesetzentwurf, der nun im Deutschen Bundestag beraten wird, Änderungen bei der Eingliederungshilfe vorsieht: „Künftig sollen infrastrukturelle Gruppenangebote in Kitas und Schulen zum Regelfall werden. Individuelle Hilfen wie Schulbegleitung bleiben zwar weiterhin möglich. Familien müssten jedoch nachweisen, dass die vorhandenen Angebote den Bedarf ihres Kindes nicht decken – die Beweislast läge nun also bei ihnen.“
Veröffentlicht am 14.08.2026 07:59 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
260814_ZsL_Köln_bleiben Foto: ZsL Köln
Köln (kobinet)
Förderungen, die in den letzten 30 Jahren mühsam für wichtige Angebote von Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen erkämpft wurden, werden derzeit in vielen Bereichen reduziert, so auch in Köln, wo das Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln seit Jahrzehnten gut in der Stadt verankert ist und nun eine Petition gegen die geplante Streichung der Zuschüsse durch die Stadt Köln gestartet wurde. „Wenn die Stadt Köln dem ZsL Köln die Gelder streicht, streicht sie nicht einfach die Förderung eines Projekts, sondern gefährdet das Überleben eines ganzen Beratungszentrums für Inklusion und Teilhabe in Köln. Dieses Zentrum bedeutet mehr als nur ein Ort der Beratung und der politischen Selbstvertretung – es ist ein Ort der Solidarität, der Unterstützung und des Fortschritts für behinderte Menschen und ihre Angehörigen in unserer Stadt. Über viele Jahre hinweg aufgebautes Wissen, wertvolle Netzwerke und gelebte Expertise dürfen nicht einfach ausgelöscht werden“, heißt es im Text zur Petition für den Erhalt der Förderung und des ZsL Köln.
Veröffentlicht am 14.08.2026 07:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
260814_Regionalkonferenz_Gera Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen
Gera (kobinet)
Wie können Menschen mit Behinderungen digitale Angebote so nutzen, dass sie wirklich selbstbestimmt unterwegs sind – ohne ständig über Barrieren zu stolpern oder ausgeschlossen zu werden? Und was braucht es eigentlich, damit man sich in diesen Räumen nicht nur zurechtfindet, sondern auch sicher fühlt, die eigenen Grenzen wahren kann und im Ernstfall weiß, was zu tun ist? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Workshop von Andrea Grassow, stellvertretende Geschäftsstellenleiterin der LIGA Selbstvertretung Thüringen, im Rahmen der 3. Regionalkonferenz „Barrierefreie Kommunikation im digitalen Zeitalter“ am 9. September 2026 in Gera. Unter dem Titel „Digitale Räume sicher, respektvoll und barrierefrei nutzen“ wird Andrea Grassow gemeinsam mit den Teilnehmenden ganz konkret auf den digitalen Alltag schauen. Denn klar ist: Digitale Barrierefreiheit hört nicht bei einer zugänglichen Website auf, wie es in der Veranstaltungsankündigung heißt.
Veröffentlicht am 14.08.2026 07:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Wappen Bundesland Bayern Foto: Gemeinfrei, public domain
MÜNCHEN (kobinet)
Der Bayerische Arbeitsmarktfonds (AMF) fördert vier Projekte in Oberbayern mit insgesamt rund 420.000 Euro. Die Projekte richten sich an Menschen mit besonderen Hürden auf dem Arbeitsmarkt, darunter Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, junge Erwachsene mit Autismus oder Lernbeeinträchtigungen sowie benachteiligte Jugendliche. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betonte: „Alle Menschen in Bayern haben faire Chancen auf Teilhabe und beruflichen Erfolg verdient. Deshalb fördern wir mit dem AMF Projekte für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt besonderen Unterstützungsbedarf haben.“ Die geförderten Vorhaben in Oberbayern zielten darauf ab, Teilhabe zu ermöglichen und neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. „Mit dem AMF fördern wir Talente und sichern Fachkräfte. Der Wirtschafts- und Arbeitsstandort Bayern wird so gestärkt“, so Scharf.
Veröffentlicht am 14.08.2026 05:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: Susanne Göbel
Bad Kreuznach / Münster (kobinet)
Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Mai 2026 setzt das Frauencafé 2.0 des Zentrum für Selbstbestimmtes Leben (ZSL) in Bad Kreuznach seine Veranstaltungsreihe fort. Im August und Oktober 2026 erwarten die Teilnehmerinnen erneut informative Angebote, die Frauen mit Behinderung in ihrem Alltag stärken und den Austausch untereinander fördern. Bei einer weiteren Veranstaltung für behinderte Frauen lädt das „Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW“ am 18. August 2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr zu einem Zoom-Meeting ein mit dem Thema: „Lohnt sich Arbeit und Qualifizierung für Frauen mit Assistenbedarf noch? Geplante Einsparungen in der Eingliederungshilfe und ihre Folgen für Frauen“. Hierfür endet die Anmeldefrist am 14. August 2026.
Veröffentlicht am 13.08.2026 10:16 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick auf die Bühne während des Festivals Foto: André Nowak
BERLIN (kobinet)
Eine vierköpfige Delegation des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V. (ABiD) und des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation e.V. (IB&P) besuchte im Juni 2026 auf Einladung der Belarussischen Gesellschaft für Menschen mit Behinderung (BelOI) zum Erfahrungsaustausch die Sädte Minsk und Witebsk (belarussisch: Wizebsk). Seit fast zwei Jahrzehnten besteht die Zusammenarbeit zwischen ABiD und BelOI. Im Jahr 2023 haben beide Dachverbände sowie das IB&P einen neuen Vertrag in Minsk unterzeichnet. Die Kooperationsvereinbarung sieht die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen und Projekte in den Bereichen Kultur, Sport und Rehabilitation sowie den Austausch von Erfahrungen und Informationen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vor.
Veröffentlicht am 13.08.2026 09:17 von Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.; Co-Autoren: Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Stuttgart (kobinet)
Anlässlich seiner Sommertour besuchte Ministerpräsident Cem Özdemir am 12. August 2026 den Nachbarschaftstreffpunkt Kupfer von Ausweg Rhein Neckar e.V. in Mannheim. Die Mitgliedsorganisation des Paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg setzt sich für Menschen ein, die von Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen sind.
Am 12. August 2026 befasste sich das Bundeskabinett mit dem Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt das Ziel, Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen. Gleichzeitig kritisiert der Verband, dass die Reform den Schwerpunkt von einer inklusiven Lösung hin zu einem kostenorientierten Umbau des Hilfesystems verschiebe.
Veröffentlicht am 13.08.2026 06:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Vier sich gegenseitig am Handgelänk haltende Hände darunter die Buchstaben BSK Foto: BSK e.V.
BERLIN (kobinet)
Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) fordert die Abschaffung der gesetzlichen Zuzahlungen für Hilfsmittel. Durch das im Juli 2026 beschlossene GKV-Spar- und Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurden diese Zuzahlungen erhöht, was eine bedarfsdeckende Hilfsmittelversorgung gefährde, so der Verband. Menschen mit Behinderungen dürfe die Anschaffung notwendiger Hilfsmittel nicht aus finanziellen Gründen verwehrt werden.
Veröffentlicht am 13.08.2026 06:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
260812_343_Freiheit_Vertrauen Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet)
Die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit dem Titel „Freiheit fängt mit Vertrauen an“ ist eine Hommage an einen Herzensmenschen – die Mutter Marie-Josée des IGEL-Podcast-Machers Sascha Lang. In dieser sehr persönlichen Episode nimmt er Abschied von diesem Herzensmenschen und beschreibt, wie seine Mutter ihn nach seiner Erblindung unterstützt, aber nicht überbehütet hat, wie es in der Ankündigung des Podcast heißt.
Veröffentlicht am 13.08.2026 05:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Flagge Bundesland Sachsen Foto: Gemeinfrei, public domain
Dresden (kobinet)
In Sachsen gibt es nach Informationen des Nachrichtendienstes AD HOC NEWS insgesamt 8.860 Betriebe, die unter die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen fallen. „Davon beschäftigt mehr als jedes vierte Unternehmen – insgesamt über 2.100 Betriebe – aktuell keine schwerbehinderten Menschen. Weitere 36 Prozent der sächsischen Firmen erfüllen die gesetzliche Vorgabe lediglich teilweise“, heißt es in dem Bericht. Während Österreich nun erstmals Daten veröffentlicht hat, die zeigen welche Unternehmen beschäftigungspflichtig sind und ob und in welchem Ausmaß sie ihre gesetzliche Beschäftigungspflicht erfüllen, werden die Unternehmen in Deutschland vor der Veröffentlichung solcher Informationen geschützt. Auch wurde die Bußgeldpflicht für die Nichtbeschäftigung behinderter Menschen vor einigen Jahren auf Druck der FDP abgeschafft.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
Berlin (kobinet)
Der Paritätische Gesamtverband hat am 12. August 2026 den Kabinettsbeschluss zum Ersten Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe scharf kritisiert. Der Verband wirft der Bundesregierung vor, die Reform scheitere an der Lebenswirklichkeit von Familien. „Die Regierung verspricht Teilhabe für alle. Herausgekommen ist das Gegenteil“, erklärte Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Unterm Strich bleibe eine Verwaltungslogik, die an Akten und Zuständigkeiten orientiert sei und die Inklusion nicht voranbringe.