Foto: Sozialverband Deutschland
Hannover (kobinet)
Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen: Bis Ende Juni 2026 gab es in Niedersachsen bereits 510 Hitzetote – und die nächsten heißen Tage stehen bereits bevor. Besonders leiden ältere Menschen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb von Land, Kommunen und Pflegeheimbetreiber*innen, die Klimatisierung von Räumen zur obersten Priorität zu machen und langfristig verbindlich und strukturiert in den Hitzeschutz zu investieren. Alle haben noch die Bilder von evakuierten Pflegeheimen während der letzten Hitzewelle vor Augen. Nun sollen ab dem 29. Juli die Temperaturen wieder weit über 30 Grad klettern. Aus Sicht des SoVD in Niedersachsen ist jedoch trotz der teils dramatischen Zustände in Pflegeheimen und Krankenhäusern bislang nichts passiert. „Es scheint, als würden die Verantwortlichen die Folgen vergessen, sobald es sich etwas abgekühlt hat. Dabei muss jetzt endlich gehandelt werden, damit die Zahl der Hitzetoten nicht weiter steigt“, fordert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen.




