Berlin (kobinet) Das Berliner Theater RambaZamba bringt mit «Mongopolis - Fisch oder Ente» einen aktuellen Scienefiction-Krimi auf die Bühne.
Gisela Höhne (Buch und Regie) startet ein für alle Beteiligten
neuartiges Projekt: Öffentliche Probendurchläufe zum Thema «Der perfekte
Mensch» mit anschließender Publikumsdiskussion. Premiere soll im 2.
Halbjahr sein. Davor soll ein Prozess öffentlicher Selbstverständigung
stattfinden, der Beteiligten und Betroffenen, Schauspielerinnen und
Schauspieler mit so genannter geistiger Behinderung und dem Publikum
Gelegenheit gibt, sich zu äußern und auszutauschen.
Auch künstlerisch erobern sich die Schauspielerinnen und Schauspieler
dabei ein neues Genre: Sie agieren im Spannungsfeld von Sciencefiction
und Groteske, Krimi und Comic. Die verwickelte Geschichte, in der außer
herumwimmelnder künstlich erzeugter Perfekter ein galaktischer Reporter,
ein Tatortkommissar und jede Menge biblischer Figuren vorkommen, lässt
am Ende alle fragen: Was bin ich nun, Fisch oder Ente? Es geht um nicht
weniger als die Fragen nach der Auswahl - gute Gene, schlechte Gene,
Bevorzugung und gar Züchtung, der «guten», Vernichtung und Ablehnung der
«schlechten» Gene. Die Szene spitzt sich zu und wird mehr und mehr zum
Krimi, in dem sich die auswählenden Organe ins Aus katapultieren: Allen
voran der Bürgermeister, dessen Frau und Dr. Teufel - die natürlich
nichts Anderes wollen als eine saubere, gesunde und glückliche, vor
allem positive Stadt ... sch
Preview am 28.&29. März, 19.00 Uhr in der Kulturbrauerei
Kartentelefon: 030/44049044
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