Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet)
„Im Januar 2025 hat der Bundestag einen wegweisenden Beschluss mit dem Titel ‚Opfer von NS-Euthanasie und Zwangssterilisation – Aufarbeitung intensivieren‘ gefasst. Mit diesem Beschluss wurde die Bundesregierung aufgefordert, ein Projekt zu initiieren, um bundesweit Patient*innenakten und Personalunterlagen der Täter*innen zu lokalisieren, zu sichern und zu konservieren. Dieses Projekt soll flankiert werden durch eine Fachtagung, die Möglichkeiten diskutieren soll, wie diese Akten der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Außerdem sollen die Gedenkstätten an den Orten der ehemaligen ‚T4‘-Tötungsanstalten nachhaltig unterstützt werden. Vom 30. Oktober bis zum 1. November 2026 findet die Herbsttagung des ‚Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen “Euthanasie“ und Zwangssterilisation in der Bremer Landesvertretung in Berlin statt“, heißt es auf der Internetseite des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, der zu dieser Veranstaltung mit einlädt.




