Foto: VdK Deutschland
SAARBRÜCKEN (kobinet)
Anlässlich der Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der saarländischen Landesverwaltung am 16. September 2026 warnt der Sozialverband VdK Saarland vor einem Verlust an Transparenz im Pflegesystem des Bundeslandes. Der Gesetzentwurf sieht vor, die gesetzliche Berichtspflicht des saarländischen Pflegebeauftragten im Zuge des Bürokratieabbaus ersatzlos zu streichen. „Bürokratieabbau darf nicht dazu führen, die Stimme der Pflegebedürftigen im Land zu schwächen“, stellt Peter Springborn, Landesgeschäftsführer des VdK Saarland in diesem Zusammenhang fest. Der Pflegebericht dokumentiere Missstände öffentlich und zeige strukturelle Herausforderungen auf, die andernfalls unsichtbar blieben und nicht diskutiert würden. Aus Sicht des VdK sei der Bericht eine Pflichtlektüre für jedes Mitglied im Sozialausschuss des saarländischen Landtags, um fundierte politische Entscheidungen treffen zu können.




