Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
Berlin (kobinet)
Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen beim Wohngeld würden vor allem Familien mit Kindern, Erwerbstätige mit niedrigen Einkommen und Rentner*innen mit kleinen Renten treffen. Das zeigt eine neue Kurzexpertise der Paritätischen Forschungsstelle. 70 Prozent der Bevölkerung im Wohngeld lebt in Haushalten mit Kindern. Nicht einmal vier Prozent der Wohngeld-Beziehenden sind arbeitslos. 22 Prozent sind hingegen erwerbstätig und 15 Prozent befinden sich im Ruhestand. Die größte Gruppe stellen mit 37,5 Prozent Kinder. Die geplanten Kürzungen beim Wohngeld treffen demzufolge vor allem Haushalte mit Kindern sowie Menschen mit niedrigen Erwerbseinkommen und bzw. niedrigen Renten.




