
Berlin (kobinet) Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Christine Lüders hat auf die Forderung nach einem Verbandsklagerecht für Antidiskriminierungsverbände deutlich gemacht, dass aufgrund dieses fehlenden Instruments Diskriminierungen oft ohne Konsequenzen blieben. Und dies sei fatal für unsere Gesellschaft.
Laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz müssen Betroffene in Deutschland persönlich klagen und tragen alleine das finanzielle Risiko, so der Hinweis von Christine Lüders. "Aber wer geht schon das Risiko ein, alleine gegen einen großen Konzern vor Gericht zu ziehen?", erklärte die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle. "Oft haben Diskriminierungen deshalb keinerlei Konsequenzen und das ist fatal für eine moderne Gesellschaft." moh
w berger schrieb am 26.01.2012, 09:23
Die Ratefizierung der EU-Antidiskrimnierungsrichtlinie könnte diese Nachteile bei Diskrimnierungen beseitigen . Denn es ist vorallem auch für Jugendliche fatal , wenn sie einerseits über das Diskrimnierungsverbot aufgeklärt werden und ihre Augen "öffen" halten sollen ( mithelfen sollen ect....) , aber andererseits bei Bekanntsein von Diskrimnierung keine Konsequenzen erfolgen.
Denn allein eine Entschuldung für diskrimnierende Taten reicht keinesfalls aus . Dazu haben wir bereits in unserer Schulzeit gesagt " Entschuldigung NEIN DANKE , davon habe ich schon den Schrank voll."