Berlin (kobinet) Eine Jury aus Vertretern der großen Sozial- und Behindertenverbände hat das Berliner Werk des Automobilzulieferers Visteon mit dem Integrationspreis 2003 ausgezeichnet, berichtet heute die Berliner Morgenpost in ihrer Rubrik «Berliner des Tages».Der Preis steht für besonderes Engagement beim Einbeziehen von behinderten Menschen in das Erwerbsleben. Insgesamt beschäftigt das Werk in Berlin 51 Mitarbeiter, von denen 23 behindert sind. Damit liegt das Unternehmen weit über der Pflichtquote von fünf Prozent. «Es gibt nichts Schlimmeres im Leben, als keine Chance zu haben», zitiert das Blatt Achim Judt, Werkleiter der Visteon GmbH in Berlin. Das Berliner Werk stimmt die individuellen Fähigkeiten des Einzelnen auf den Arbeitsplatz ab. Dazu zählen zum Beispiel spezielle Hubeinrichtungen zum Transport von Lasten. Judt betont immer wieder, wie wichtig es sei, die Integration von behinderten Menschen frühzeitig zu planen und vor allem über deren Einsatzbereiche nachzudenken. Visteon bietet den Arbeitnehmern mit Behinderung, darunter auch geistig Behinderte, Arbeitsplätze in der Verwaltung, im Werkzeugbau und in der Fertigung. sch