München (kobinet) Im Hinblick auf die Umsetzung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes wird sich Bayern verstärkt für einen barrierefreien Zugang zu staatlichen Gebäuden einsetzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Schon jetzt seien demzufolge zwei Drittel der Gebäude barrierefrei erreichbar und nutzbar, teilte Innenminister Günther Beckstein mit. Viel sei demnach bereits erreicht.
«Um alles nachzurüsten, brauchen wir jedoch aufgrund der hohen Kosten noch längere Zeit», so Beckstein. Der Minister und die neue Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung, Anita Knochner, riefen Bezirke, Landkreise und kreisfreie Gemeinden auf, kommunale Beauftragte auf Grundlage des Gleichstellungsgesetzes zu bestellen. Von 71 Landkreisen hätten bisher lediglich 17 und von 25 kreisfreien Städten nur 14 Behindertenbeauftragte bestellt, so Knochner. omp