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08.06.2004 - 10:16

Rundfunkgebühren-Befreiung erhalten.

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland hat heute gefordert, die Rundfunkgebühren-Befreiung zu erhalten. Verbandspräsident Adolf Bauer erklärte: «Wir lehnen die geplante Abschaffung der Rundfunkgebühren-Befreiung für behinderte Menschen entschieden ab.» Es sei absurd, dass blinde und gehörlose Menschen für Fernseh- und Rundfunkprogramme zur Kasse gebeten werden sollen, die sie nur sehr eingeschränkt wahrnehmen können. Die Ministerpräsidenten wurden aufgefordert, diese aberwitzigen Pläne zu beerdigen. Es sei unsäglich, dass die Finanzen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf Kosten behinderter Menschen saniert werden sollen. Stattdessen sollten die Sender endlich die Defizite ihrer Angebote für Behinderte beseitigen. Weniger als zehn Prozent der Sendungen im deutschen Fernsehen sind untertitelt. Die öffentlich-rechtlichen Sender kommen damit ihrem Informationsauftrag nur ungenügend nach. Dass es auch anders geht, zeigt die BBC, die 80 Prozent ihrer Sendungen auf BBC 1 und BBC 2 untertitelt hat und für 2004 eine vollständige Untertitelung anstrebt. sch  

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Diana Notter schrieb am 10.06.2004, 09:27

Zahlen für "nichts"

Ich selber bin Gehörlos und bin erst bereit den TV-Gebühren zu bezahlen, wenn ich die Informationen, sowie Filme 100% "verstehen" kann. Also hiermit meine ich, alle Sender rund um die Uhr und zwar 1:1 übersetzt! Aber bei jetztige Situation, nein danke!

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