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Lebenshilfe Niedersachsen fordert Transparenz zur Nichtbeschulung von Kindern und Jugendlichen

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen aus Blumen
Foto: Susanne Göbel

Hannover (kobinet)

Zum Beginn des neuen Schuljahres fordert die Lebenshilfe Niedersachsen mehr Transparenz bei der Nichtbeschulung von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen. Anlässlich einer Kleinen Anfrage des CDU-Abgeordneten Christian Fühner im Niedersächsischen Landtag gab die Landesregierung im Juni 2026 an, keine Daten zu nicht oder nur eingeschränkt beschulten Schüler*innen zu haben. Auch zur Dauer solcher Phasen lägen keine Erkenntnisse vor.

Paritätischer Baden-Württemberg warnt vor Schwächung des Rechtsanspruchs auf Hilfen für junge Volljährige

Logo Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg
Logo Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Stuttgart (kobinet)

Anlässlich des Tags der Jugend am 12. August 2026 warnt der Paritätische Landesverband Baden-Württemberg vor Plänen, den Rechtsanspruch auf Hilfen für junge Volljährige nach § 41 SGB VIII abzuschwächen. Aktuell werde auf Bundesebene diskutiert, zur früheren Ermessensnorm zurückzukehren und die Nachbetreuung gemäß § 41a SGB VIII zu streichen. Dies würde junge Menschen in einer kritischen Lebensphase benachteiligen, so der Verband.

Sie wünschen uns wieder „den guten Tod“

Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Foto: privat

Halle (kobinet)

Mit einem besorgtem Blick auf die am 6. September 2026 anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat sich die in Halle wohnende Journalistin Jennifer Sonntag an eine Kolumne erinnert, die sie Anfang 2026 für das Magazin für Endlichkeitskultur „Drunter + Drüber“ zum Schwerpunktthema „Gesellschaft und Tod“ verfasst hat. Nachdem das Magazin der Veröffentlichung ihres Beitrags zugestimmt hat, hat Jennifer Sonntag diese Kolumne nicht zuletzt angesichts der hohen Umfragewerte der AfD den kobinet-nachrichten verbunden mit der Hoffnung, „noch einige Rechtsabbieger aus unseren Reihen irgendwie zurückholen zu können“, zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Politik muss Vor-Ort-Chancen für Jugendliche sofort verbessern

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Foto: SoVD

HANNOVER (kobinet)

Die aktuelle Jugendstudie 2026 zeigt deutlich: Junge Menschen fühlen sich in Deutschland nicht ausreichend beteiligt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht darin ein Warnsignal und fordert anlässlich des „Tags der Jugend“ am 12. August vor allem die Kommunen und die Landesregierung auf, mehr zu tun, damit sich Jugendliche in den Bereichen Barrierefreiheit, Mobilität, Wohnen und Bildungschancen vor Ort besser gesehen fühlen. Wie diese Studie zeigt, plant jeder fünfte junge Mensch in Deutschlan auszuwandern, um bessere Lebensbedingungen zu haben. Grundsätzlich können sich nach der Jugendstudie diesen Schritt sogar 41 Prozent vorstellen.

BAG BBW: Inklusion braucht Demokratie – Forderung zum Internationalen Tag der Jugend

Mann i8n dunklem Anzug mit weißem Hemd und Schlips
Mann i8n dunklem Anzug mit weißem Hemd und Schlips
Foto: BAG BBW

BERLIN (kobinet)

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Jugend betont die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) die Bedeutung junger Menschen mit Behinderung für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft. Aktuell werden rund 16.000 junge Menschen mit Behinderungen in 51 Berufsbildungswerken in Deutschland auf ihr Berufsleben vorbereitet.

Behinderten-Rambazamba auf die Theaterbühne bringen

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Foto: ht

Staufen (kobinet)

Nicht nur das inzwischen republikweit bekannte Berliner RambaZamba-Theaterkollektiv kann das, Szenen aus dem Leben behinderter Menschen auf die Bühne bringen, Theater von und mit Behinderten. Ein Feature von SWR-Kultur stellt die Arbeit eines Dortmunder Theaterprojekts vor, das wesentlich von behinderten Menschen getragen wird. Berichtet wird von der Probenarbeit des inklusiven Theaterensembles „I can be your translater“. Ein Redakteur hat das Ensemble fünf Monate lang bei den Proben zum aktuellen Stück „Wir hauen jetzt die Bühne kaputt“ begleitet.

Sinnlich erlebbar wird der Mut und der Stolz, womit hier theatermachende behinderte Menschen ins Offene springen. Und los geht es, hier der Link

https://www.swr.de/kultur/gesellschaft/wir-hauen-jetzt-die-buehne-kaputt-fuenf-monate-mit-dem-inklusiven-theaterensemble-i-can-be-your-translator-feature-2026-07-26-100.html

SoVD Niedersachsen: Mehr Schwerbehinderte – Forderung nach inklusiver Teilhabe

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Foto: Sozialverband Deutschland

Hannover (kobinet)

In Niedersachsen leben immer mehr Menschen mit einer Schwerbehinderung. Ende 2025 waren es über 779.000 – ein Anstieg von acht Prozent innerhalb von zwei Jahren. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landesamts für Statistik. Betroffen sind nicht nur Ältere, sondern auch etwa 24.000 Kinder und Jugendliche mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50.

Erhebliche Unterschiede beim ohnehin geringen Arbeitsentgelt in Werkstätten für behinderte Menschen

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Foto: ht

Berlin (kobinet)

Die Kritik an der Beschäftigung behinderter Menschen in Werkstätten weit unter dem Mindestlohn und ohne nennenswerte Chancen auf eine Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wird immer lauter. Eine von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen veröffentlichte Tabelle über die durchschnittlichen monatlichen Arbeitsentgelte inklusive der vom Rehabilitationsträger gezahlten 52 Euro Arbeitsförderungsgeld zeigt für das Jahr 2024 ein monatliches durchschnittliches Arbeitsentgelt von 233 Euro in den deutschen Werkstätten auf. Dabei gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede. So betrug im Jahr 2024 beispielsweise in Hamburg das durchschnittliche Arbeitsentgelt 305 Euro, während die werkstattbeschäftigten behinderten Menschen in Schleswig-Holstein nur 178 Euro bekamen. Dieser massive Unterschied wirft eine Reihe von Fragen auf, u.a. auch wie verlässlich die Rückmeldungen der Werkstätten auf die Abfrage sind, bzw. warum sich solch große Unterschiede auftun.

VdK fordert sozial gerechten Hitzeschutz

Logo VdK Deutschland
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Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK sieht erhebliche Defizite bei den aktuellen Hitzeschutzkonzepten in Deutschland und hat am 11. August 2026 einen Maßnahmenkatalog vorgelegt. Hitzeschutz sei derzeit Ländersache und führe zu einem uneinheitlichen Flickenteppich aus verschiedenen Ansätzen – von einfachen Hitzetipps auf Stadtwebseiten bis hin zu detaillierten Maßnahmenkatalogen. Eine bundesweite Vereinheitlichung sei dringend notwendig, betont der Verband. Seit April 2026 gebe es nahezu 12.000 hitzebedingte Sterbefälle, was die Dringlichkeit unterstreiche.

Solidarität ist die tragende Säule, ohne die Demokratie in sich zusammenbrechen wird

Franz-Josef Hanke auf seinem Balkon
Franz-Josef Hanke auf seinem Balkon
Foto: privat

Marburg (kobinet)

„Solidarität ist die tragende Säule, ohne die Demokratie in sich zusammenbrechen wird.“ Davon ist der Journalist Franz-Josef Hanke aus Marburg überzeugt. In seinem Beitrag anlässlich der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, bei denen die AfD mit hohen Umfragewerten ins Rennen geht, fragt er sich, was wir tun können, um der vielen behinderten Menschen angstmachenden Entwicklung entgegenzuwirken.

Rechte werden nicht verliehen, sie müssen erstritten werden. Uwe Heineker über 50 Jahre Krüppelbewegung

Uwe Heineker
Uwe Heineker
Foto: privat

Berlin (kobinet)

„‚Rechte werden nicht verliehen, sie müssen erstritten werden.‘ Aktivist Uwe Heineker über 50 Jahre Krüppelbewegung“, so lautet der Titel eines Interviews, das Anne Gersdorff mit Uwe Heineker auf der Plattform Die Neue Norm veröffentlicht hat. „Seit 1971 kämpft Uwe Heineker gegen Ausgrenzung und Paternalismus. Im Interview mit Anne Gersdorff spricht er über das Krüppel-Tribunal 1981, die Zynik der Werkstätten für behinderte Menschen und warum er sich von der jungen Bewegung mehr radikalen zivilen Ungehorsam wünscht“, heißt es in der Ankündigung des Interviews.

Wieder Pilgern für ALLE in Breitnau

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Foto: rewind

FREIBURG (kobinet)

Der Förderverein für den Himmelreich-Jakobusweg lädt zusammen mit der Bürgerbewegung für Inklusion Kirchzarten zum Samstag, dem 19. September 2026 zu einer Pilgeretappe für Alle auf der „Breitnauer Sonnenrunde“ ein. Bei der vorgesehenen Wanderung führt die Strecke ab dem Hinterdorf auf dem Himmelreich-Jakobusweg. Dieser Pilgerweg ist einer der wenigen in Deutschland, der neben der Originalstrecke auch ausgeschilderte Alternativrouten für Menschen mit Behinderungen bietet. Die 5,4 km lange Strecke besteht überwiegend aus geteerter Oberfläche und hat eine Steigung von 76 m. Für Rollstuhlfahrende stehen Schiebehilfen, ein montierbarer Vorsatz mit einem Rad (für alle Rollstuhlmodelle geeignet) sowie ein Auto zur Verfügung, das bei Bedarf zum Ausgangspunkt zurückfährt. Die Etappe ist auch für blinde Menschen mit Begleitung machbar.

Petition für echten Schutz vor Diskriminierung – für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz

Banner zur Petition für ein wirksames AGG
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Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!

Berlin (kobinet)

„Echter Schutz vor Diskriminierung – für ein wirksames Gleichbehandlungsgesetz“, sol lautet der Titel einer Petition, die sich an die Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, sowie die Bundestagsabgeordneten richtet und vom Bündnis AGG Reform Jetzt! auf der Petitionsplattform von Campact WE ACT gestartet wurde. Aktueller HIntergrund der Petition ist, dass dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesregierung vorliegt. Dieser bleibet aber weit hinter dem zurück, was Betroffene, Fachverbände und juristische Expert*innen seit Jahren fordern: Ein Gleichbehandlungsgesetz, das seinen Namen verdient.

Team Wefa Ahorn verteidigt bayerischen Meistertitel

Ein Spieler mit blauem Dress und ein Spieler mit einem grünen Dress im Zweikampf um den Ball
Beim Fußballfinale in Sand am Main gab es viele spannende Zweikämpfe.
Foto: Lebenshilfe Bayern – Dr. Jürgen Auer

ERLANGEN (kobinet)

Das Team Wefa Ahorn ist zum dritten Mal in Folge bayerischer Fußballmeister. Beim Landesweiten Fußballturnier 2026 für Menschen mit Behinderungen verteidigte das Meisterteam auf dem Rasen wie bereits in der Halle erneut seine Spitzenposition. Das Turnierfinale fand mit spannenden Wettkämpfen und prominenten Gästen in toller Atmosphäre im unterfränkischen Sand am Main statt. Das Fußballturnier war im Mai, Juni und Juli mit Vorrunden in Ruhmannsfelden, Hammelburg und Ursberg gestartet. Daran hatten rund 35 Teams aus ganz Bayern teilgenommen. Beim Finale des Turniers, also bei der Bayerischen Fußball-Meisterschaft, spielten auf dem Sportgelände vom 1. FC 1920 Sand am Main am 1. August 2026.

Chancen junger Menschen verbessern

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet)

Zum Internationalen Tag der Jugend, der am 12. August begangen wird, wird weltweit daran erinnert, wie wichtig junge Menschen für unsere Gesellschaft und eine funktionierende Demokratie sind. „Doch nicht alle Kinder und Jugendlichen starten mit den gleichen Voraussetzungen, viele wachsen mit Barrieren auf. Das kann ihnen den Zugang zu Bildung, Freizeit, Mitbestimmung und Gemeinschaft erschweren. Und genau hier setzt die Aktion Mensch an: Wir fördern Projekte, die jungen Menschen Teilhabe ermöglichen. Seit 2003 haben wir dafür schon mehr als 400 Millionen Euro bereitgestellt“, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Bundesverfassungsgericht stärkt das Persönliche Budget: Sozialgerichte müssen im Eilverfahren genau hinschauen

Foto vom Bundesverfassungsgericht
Foto vom Bundesverfassungsgericht
Foto: Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe / Kiel (kobinet)

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von behinderten Menschen gestärkt, die ihre Assistenz über ein Persönliches Budget selbst organisieren. Mit Beschluss vom 20. Juli 2026 gab es der Verfassungsbeschwerde einer jungen Frau statt (Az. 1 BvR 1302/26). Die Frau beschäftigt ihre Assistenzkräfte selbst im Arbeitgebermodell. Ihr bewilligtes Budget reichte für den tatsächlichen Bedarf nicht aus. Deshalb beantragte sie im Eilverfahren ein höheres Persönliches Budget nach § 29 SGB IX. Das Landessozialgericht Schleswig-Holstein sprach ihr nur einen Teil zu. Den weitergehenden Bedarf sah es als nicht glaubhaft gemacht an, berichtet Heiner Popken, der die Frau vor dem Bundesverfassungsgericht vertreten hat.

SoVD Berlin-Brandenburg stellt Forderungen für ein soziales Berlin 2026–2031 vor

Logo Sozialverband Deutschland
sovd
Foto: Sozialverband Deutschland

BERLIN (kobinet)

Anlässlich der Öffnung der Briefwahlstellen für die Berlin-Wahl am 10. August 2026 hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) Landesverband Berlin-Brandenburg seine Forderungen für ein soziales Berlin für die Legislaturperiode 2026 bis 2031 vorgestellt. Der Verband betont darin vor allem die Notwendigkeit, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe in der Hauptstadt zu stärken. Der SoVD fordert unter anderem Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung sowie eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen. Besonders im Fokus stehen dabei die Sicherung bezahlbaren Wohnraums, die Stärkung der Pflegeinfrastruktur und die Umsetzung inklusiver Bildungsangebote. Der Verband weist darauf hin, dass diese Themen in der kommenden Legislaturperiode Priorität erhalten müssten, um die Lebensqualität aller Berlinerinnen und Berliner zu sichern.

Würden Sie für 1,50 Euro die Stunde arbeiten? Lesung und Diskussion am 19. August 2026 in Hannover

Plakat für die Lesung und Diskussion am 19. August 2026 in Hannover zur Entlohnung in Werkstätten
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Foto: AG Silberlocken in der LINKEN Region Hannover

Hannover (kobinet)

„Würden Sie für 1,50 Euro die Stunde arbeiten?“ So lautet der Titel einer Lesung mit anschließender Diskussion mit dem Autor des Romans „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen, Ottmar Miles-Paul, und seiner Leseassistentin Kerstin Blochberger. Die Veranstaltung findet am 19. August 2026 um 18:00 Uhr im Stadtteilzentrum Stöcken in der Eichsfelder Str. 101 in 30419 Hannover statt. Sie wird von der AG Silberlocken der LINKE in der Region Hannover im Vorfeld der Kommunalwahlen durchgeführt und beschäftigt sich mit sozialer Ausgrenzung, die behinderte und nichtbehinderte Menschen erleben. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Minister Linnemann muss jetzt zielgerichtet im Bereich der Pflege korrigieren

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet)

„Minister Linnemann muss jetzt zielgerichtet korrigieren: Pflegebedürftige dürfen nicht durch steigende Eigenanteile immer weiter belastet werden. Wer pflegende Angehörige als Alltagshelden bezeichnet, darf ihnen nicht die Rentenbeiträge kürzen. Auch die Aussetzung der Tariftreue für Pflegepersonal muss vom Tisch. Eine echte Reform muss die Versorgung sichern, Qualität stärken und Pflege bezahlbar machen.“ So lautet der Appell der Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Simone Fischer, nach dem Wechsel an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums von Nina Warken zu Carsten Linnemann.

Teilhabe ist Menschenrecht – Jetzt Stimme erheben!

Logo Lebenshilfe Nordrhein Westfalen e.V.
Logo Lebenshilfe Nordrhein Westfalen e.V.
Foto: Lebenshilfe Nordrhein Westfalen e.V.

HÜRTH (kobinet)

Tausenden Menschen mit Behinderung in Deutschland droht, dass ihnen die Unterstützung, die Ihnen oder einem geliebten Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht, von heute auf morgen gekürzt wird. Die Bundesregierung plant tiefgreifende Reformen in der Eingliederungshilfe – mit weitreichenden Folgen für Betroffene und ihre Familien. Die Lebenshilfe NRW setzt gemeinsam mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe ein klares Zeichen im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“. Als Landesverband im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands – mit rund 17.000 Mitgliedern und 22.000 Mitarbeitenden – fühlt sich dieser Landesverband in besonderer Verantwortung. Und nutzen sie.

VdK-Umfrage: Breite Ablehnung von Wohngeld-Kürzungen

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Sozialverbands VdK Deutschland zeigt, dass 62 Prozent der Befragten geplante Kürzungen beim Wohngeld ablehnen. Ein Drittel (34 Prozent) spricht sich sogar voll und ganz dagegen aus. Nur 26 Prozent befürworten Einschnitte. Die Umfrage wurde vom 24. bis 27. Juli 2026 mit 2.341 Teilnehmenden durchgeführt und ist repräsentativ für die Wohnbevölkerung ab 18 Jahren.

Hundetraining: Maje und ihr Assistenzhund

A person holding a remote control while watching TV indoors.
A person holding a remote control while watching TV indoors.
Foto: Atlantic Ambience

Erfurt (kobinet)

„Als Welpen bekommt Maje (10) ihren Labradoodle Mika und will ihn selbst zum Assistenzhund ausbilden. Schubladen öffnen, Socken ausziehen, Dinge bringen – Majes Hund soll ihr im Alltag helfen. Sie hat eine Krankheit, die ihre Muskeln immer schwächer macht. Unterstützung bekommt Maje beim Hundetraining von ihren Eltern und einer Trainerin. Wird Mika die Prüfung zum Assistenzhund bestehen?“ So lautet die Ankündigung eines Beitrags der auf KiKA gesendet und in der Mediathek eingestellt wurde. Zum Abschluss der International Assistance Dog Week könnte der gut 20minütige Film mit dem Titel „Hundetraining: Maje und ihr Assistenzhund“ gerade auch für Kinder interessant sein könnte.

SoVD Niedersachsen kritisiert Pläne zur Verschiebung von Klimazielen

Logo Sozialverband Deutschland
sovd
Foto: Sozialverband Deutschland

HANNOVER (kobinet)

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert die Aussage von Ministerpräsident Olaf Lies, die Klimaziele zugunsten von Arbeitsplätzen und Industrie später umzusetzen. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ hatte Lies angekündigt, die Klimaneutralität zugunsten der Wirtschaft nach hinten zu verschieben. Der SoVD reagierte darauf mit scharfer Kritik. „Wir alle spüren gerade sehr deutlich die Folgen des Klimawandels. Mittlerweile sind schon fast 10.000 Menschen aufgrund der Hitze gestorben. Das betrifft vor allem Ältere und andere vulnerable Gruppen“, betont Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. In anderen Fällen wäre bei so vielen Todesopfern bereits ein Krisengipfel der Landes- und Bundesregierung einberufen worden. Stattdessen mache der Ministerpräsident deutlich, dass ihm Wirtschaft wichtiger sei als der soziale Aspekt und das Leben der Menschen. Der SoVD betont, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen und Menschenleben Hand in Hand gehen müssen. „Niemandem nutzt eine florierende Wirtschaft, wenn Menschen in Pflegeheimen sterben und es keinen kommunalen Hitzeschutz gibt“, so Swinke.

Teilhabe VEREINfacht erfolgreich abgeschlossen

Mehrere Sportler auf Rennrollstühlen während des Rennens
Mehrere Sportler auf Rennrollstühlen während des Rennens
Foto: wal_172619 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

FRECHEN (kobinet)

Das Projekt des Deutschen Behindertensportverbandes (DSB) „Teilhabe VEREINfacht“ ist erfolgreich zu Ende gegangen. Seit dem 1. Juni 2023 verfolgte das Projekt das Ziel, Menschen mit Behinderung den Einstieg in den Breitensport zu erleichtern und insbesondere den Kinder-Rehasport nachhaltig zu stärken. Dabei wurde schnell deutlich: Gerade in diesem Bereich besteht bundesweit großer Handlungsbedarf. Insgesamt wurden im Projektzeitraum mehr als 400 Förderanträge für neue Sportangebote bewilligt. 141 davon entfielen auf den Kinder-Rehasport – ein deutliches Zeichen dafür, dass Vereine den Bedarf erkannt haben und Kindern mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen mehr Bewegungsangebote ermöglichen möchten. Gleichzeitig zeigte das Projekt aber auch, welche Herausforderungen bestehen: Es fehlen qualifizierte Übungsleitungen, der Kinder-Rehasport ist vielerorts noch zu wenig bekannt und Kooperationen mit Ärztinnen und Ärzten müssen weiter ausgebaut werden.

Buchtipp: Hinfallen ist erlaubt. Aufstehen ist Pflicht

Cover des Buches von Barbara Tolliner
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Foto: Barbara Tolliner

Leoben, Österreich (kobinet)

„Hinfallen ist erlaubt. Aufstehen ist Pflicht“, so lautet der Titel eines Buches von Barbara Tolliner – eine biografische Mutmacher-Erzählung mit dem Untertitel „Wie geht Leben, wenn alles anders kommt“. Der vor einigen Jahren nach einer Krebserkrankung verstorbene Klaus Tolliner und seine Frau Barbara Tolliner, die das Buch geschrieben hat, waren u.a. treibende Kräfte bei den Sommercamps zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen, die von 2006 bis 2018 im jährlichen Wechsel in Duderstadt und Graz stattgefunden haben.

Ungleiche Chancen im Umgang mit Hitze

Sonnenschein über der Silhouette einer Stadt
Sonnenschein über der Silhouette einer Stadt
Foto: Fatih Turan

Berlin (kobinet)

Die einen leben in vollklimatisierten Wohnungen, arbeiten in kühlen Büros oder steigen in klimatisierte Autos, während andere sich das nicht leisten können oder aus Umweltgründen nicht leisten wollen. Der Umgang mit Hitze gestaltet sich nicht nur in Deutschland also je nach sozialer Ausgangslage ganz unterschiedlich. Hinzu kommt, dass die Belange behinderter Menschen in Extremsituationen wie der derzeitigen Hitze oft weitgehend auf der Strecke bleiben. „Bei der Debatte um Schutzmaßnahmen bleiben Menschen mit Behinderungen oft außen vor. Dabei sind gerade sie auf barrierefreie Kühlräume angewiesen.“ Dies schreibt Andrea Schöne in einem Gastkommentar für die taz mit der Überschrift „Klima und Ableismus: Nicht alle trifft die Hitze gleich“.

Krankenkassen-Gelder in Millionenhöhe verzockt

Geldscheine
Geldscheine
Foto: Gerhard Bartz

Berlin (kobinet)

Während Kürzungen im Gesundheitswesen an verschiedenen Stellen vorangetreiben werden, verdichten sich die Informationen, dass Krankenkassen hunderte von Millionen Euro bei riskanten Investments verzockt haben. In einem ntv-Bericht vom 6. August 2026 heißt es dazu: „Mehrere Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben nach Medienberichten insgesamt mindestens 220 Millionen Euro durch umstrittene Investments verloren. Bei den bereits vor Jahren verlorenen Millionensummen der Krankenkassen handele es sich um Beitragsgelder von gesetzlich Versicherten, so NDR, WDR und ‚Süddeutsche Zeitung‘. Bei den Kassenärztlichen Vereinigungen entspreche das Geld Mitgliedsbeiträgen von Ärztinnen und Ärzten.“

Botanischer Garten Berlin erstmals niedrigschwellig per Telefon erlebbar

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet)

Im Rahmen des Projektes „Bei Anruf Kultur“ wird der Botanische Garten Berlin erstmals per Telefonführung erlebbar. Am 27. August und am 29. Oktober 2026 können Interessierte einen der größten und bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt kostenlos live entdecken – unabhängig von Sehvermögen, Mobilität oder Wohnort. Mit dieser Premiere erweitert „Bei Anruf Kultur“ sein bundesweites Angebot um einen weiteren außergewöhnlichen Kulturort und zeigt, wie kulturelle Teilhabe ohne Umbauten gelingen kann.

Zu wenig. Zu kurz gedacht. Zu unsozial

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Foto: ht

Düsseldorf (kobinet)

Rente, Pflege und Gesundheit – die geplanten Reformen der Bundesregierung lösen aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen (NRW) die Probleme nicht – stattdessen schaffen sie neue Unsicherheit. „Kürzungen sind keine Reformen. Die Vorhaben in jetziger Form gefährden das Vertrauen der Menschen in die soziale Sicherheit. Das spüren wir täglich im Austausch mit unseren 425.000 Mitgliedern: Noch nie haben uns so viele persönliche und besorgte Nachrichten erreicht“, sagt Horst Vöge, Präsident des VdK NRW.

Zwei EM-Titel für Deutschland beim Para-Rudern

Two male rowers in a double scull on calm water during a sunny day, wearing sportswear.
Two male rowers in a double scull on calm water during a sunny day, wearing sportswear.
Foto: Boris Hamer

FRECHEN (kobinet)

Deutschlands Nationalmannschaft im Para Rudern hat bei den Europameisterschaften im italienischen Varese zwei Goldmedaillen gewonnen. Jubeln durften Kathrin Marchand und Valentin Luz im PR3-Mixed-Doppelzweier sowie Jasmina Bier und Paul Umbach im PR2-Mixed-Doppelzweier. Beide Duos verteidigten ihre EM-Titel. Jasmina Bier und Paul Umbach machten es besonders spannend. Sie lieferten sich bis zur Ziellinie ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Ukraine und hatten am Ende mit 0,4 Sekunden die Nase vorne. Eine gute Leistung hat auch der Doppelzweier mit Kathrin Marchand und Valentin Luz geboten. In persönlicher Bestzeit von 6:55,91 Minuten ruderten Marchand und Luz souverän zu EM-Gold und zur Titelverteidigung. Damit waren sie gut 2,7 Sekunden schneller als ihre eigene Weltbestzeit.

SoVD Niedersachsen: Unterhaltsvorschuss-Kürzung belastet gewaltbetroffene Frauen

Geldscheine
Geldscheine
Foto: Gerhard Bartz

Hannover (kobinet)

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen warnt vor den Folgen der geplanten Kürzung des Unterhaltsvorschusses. Besonders betroffen seien Frauen, die aufgrund häuslicher Gewalt in Frauenhäusern leben, da sie laut aktueller Frauenhausstatistik viermal häufiger auf die Leistung angewiesen sind als andere Alleinerziehende. Der SoVD fordert einen Stopp der Reform.

Noch einmal Kraft für einen anstrengenden Herbst schöpfen

Sonnenuntergang auf Korsika
Sonnenuntergang auf Korsika
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet)

Auch wenn die Hitze der Hundstage derzeit Einigen kräftig zu schaffen macht und in dieser Woche noch in allen Bundesländern Schulferien sind bevor in der nächsten Woche zum Teil die Schule wieder losgeht, steht der Herbst schon fast vor der Tür. Ein Herbst, der nach Einschätzung von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in behindertenpolitischer Sicht äusserst anstrengend werden dürfte. Denn viele Gesetzesvorhaben sind im Bundestag schon fast entscheidungsreif, bzw. werden demnächst von der Bundesregierung auf den Weg gebracht. Daher empfiehlt der Behindertenrechtler trotz der anstrengenden Hitze noch einmal richtig Kraft zu schöpfen, damit die Behindertenbewegung bei den anstehenden Gesetzesvorhaben Flagge zeigen, das Schlimmste verhindern und vielleicht die eine oder andere Verbesserung erreichen kann.

Erfolgreiche Vermittlungen auf den allgemeinen Arbeitsplatz

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Lörrach (kobinet)

Aus dem Landkreis Lörrach werden Fortschritte bei der Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt gemeldet. Im Rahmen eines speziellen Jobcoach-Projekts konnten zwei Personen in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Die Jobccaches begleiten dabei den Übergang von Werkstätten für behinderte Menschen in reguläre Betriebe und unterstützen sowohl die Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber bei der notwendigen Umgestaltung der Arbeitsabläufe und des Umfelds, wie es in einem Bericht der Finanzeitung AD HOC NEWS vom 5. August 2026 heißt.

Online-Umfrage zu neuen Euroscheinen

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Foto: ht

Wien (kobinet)

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 23. Juli 2026 zehn Entwürfe für die nächste Euro-Banknotenserie vorgestellt. Menschen in ganz Europa können diese bis 21. September 2026 in einer Online-Umfrage bewerten. Für behinderte Menschen ist es dabei wichtig, dass die Banknoten gut erkennbar und ertastbar sind, wie aus einem Beitrag des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS hervorgeht.

Link zum BIZEPS-Beitrag

Sparpläne gefährden Teilhabe und Inklusion

Blick in zwei Schaufenster in den Tafeln mit Forderungen und Übersichten ausgestellt sind
Blick in das Fenster des Lebenshilfe Ladens
Foto: Anja de Bruyn

ERLANGEN (kobinet)

Die Lebenshilfe Erlangen ist über die aktuellen Sparvorhaben der Bundesregierung in der Eingliederungshilfe, der Pflegeversicherung und der Kinder- und Jugendhilfe sehr besorgt. Die Leistungskürzungen würden in großem Maße Menschen mit Beeinträchtigung treffen und ihre gesellschaftliche Teilhabe sowie Inklusion gefährden. „Eingliederungshilfe ist kein Luxus und kein freiwilliger Zuschuss, sondern Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigung gleichberechtigt leben und ihre Rechte wahrnehmen können“, betont Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe Erlangen.

BSK kritisiert, das barrierefreie Mobilität unverbindlicher und Frist gestrichen werden soll

Vier sich gegenseitig am Handgelänk haltende Hände darunter die Buchstaben BSK
Vier sich gegenseitig am Handgelänk haltende Hände darunter die Buchstaben BSK
Foto: BSK e.V.

BERLIN (kobinet)

Die Bundesregierung plant, wie vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) festgestellt wird, im Rahmen des vom Kabinett im Juli 2026 beschlossenen „Bürokratierückbaugesetz Verkehr“ wieder einmal auf Kosten von Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie Familien mit Kinderwagen und kurzfristig mobilitätseingeschränkten Menschen einen haltlosen Bürokratieabbau. Parallel will die Regierung wieder einmal keine ausreichenden finanziellen Mittel für die Förderungen für die Verbesserung einer barrierefreien Mobilität an Länder und Kommunen bereitstellen, wie von der rechtsverbindlichen UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) insbesondere in den Artikeln 9 und 20 sowie auch vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) seit Jahren gefordert.

Veranstaltung anlässlich 125 Jahre Schwerhörigenbewegung wird vorbereitet

Eine Hand  hält ein Hörgerät
Eine Hand hält ein Hörgerät
Foto: Pixabay/kalhh

BERLIN (kobinet)

Das Organisationsteam hat seine Köpfe rauchen lassen und ein buntes Programm als Höhepunkt des Jubiläumsjahres eine Aktionswoche in der Matthäus-Kirchengemeinde in Berlin-Steglitz erstmalig als gemeinsame Veranstaltung von DSB, DCIG, DHV und dem SVB auf die Beine gestellt. Bis zu dieser Veranstaltung ist es nicht mehr lange hin. Sie wird vom 17. bis zum 20. September 2026 stattfinden.