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16.08.2004 - 12:02

Papst übernachtete in Pflegeheim für Behinderte.

Kassel (kobinet) Wie die Online-mailingzeitung Vorarlberg Online berichtet, übernachtete Papst Johannes Paul II. bei seiner Reise in den französischen Wallfahrtsort Lourdes am Wochenende demonstrativ in einem Pflegeheim für Behinderte.

Vor Hunderttausenden Gläubigen sagte der Papst dem Bericht zufolge bei einer Messe am Sonntag: «Das Leben muss von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende respektiert werden» und sprach sich damit erneut gegen Sterbehilfe und Abtreibung aus. Niemand dürfe sich zum Herrn über das Leben machen.

Der selbst schwer kranke Kirchenführer machte dem Bericht zufolge zum Abschluss seines zweitägigen Besuches einen erschöpften Eindruck. Im Unterschied zum Vortag, als er bei einem Gebet in der Grotte von Lourdes zusammenzubrechen drohte, konnte er aber seine Rede selbst halten. Die 104. Auslandsreise des Papstes, die er im Rollstuhl absolvierte, stand ganz im Zeichen der Hinwendung zu den Kranken und Behinderten. So übernachtete das Oberhaupt der Katholiken demonstrativ in einem Pflegeheim für Behinderte.

«Ich teile mit euch eine Zeit des Lebens, die von physischer Krankheit gekennzeichnet ist. (...) Liebe Brüder und Schwestern, ich möchte euch alle in die Arme schließen, einen nach dem anderen», hieß es in der verlesenen Botschaft an die Kranken. Wie viele Pilger, die auf Heilung hoffen, trank auch der Papst Wasser aus der Lourdes-Quelle. Bei der Grotte von Lourdes hatte das junge Mädchen Bernadette Soubirous im Jahr 1858 mehrere Marienerscheinungen erlebt. Sie begründete damit den weltweiten Ruhm des Wallfahrtsortes in den Westpyrenäen. omp
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