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kobinet-nachrichten 01.09.2004 - 11:00
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Erstes Signet der Aktion «Berlin barrierefrei» für Dussmann

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Berlin (kobinet) Das erste Signet der Aktion «Berlin barrierefrei» erhielt heute das Kulturkaufhaus Dussmann in der Friedrichstraße. Mit der vom Landesbeauftragten für Behinderte initiierten zeitlich nicht befristeten Aktion soll Berlin attraktiver und weltoffener werden. Das Kulturkaufhaus Dussmann empfängt seine Kundschaft montags bis samstags von 10 bis 22 Uhr in allseits zugänglichen Räumen. Auch die Veranstaltungen in der Friedrichstraße 90 sind sehr beliebt bei all jenen, die hier vorhandene Annehmlichkeiten für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen schätzen. «Um Berlin noch attraktiver und weltoffener zu machen und dies dadurch unter Beweis zu stellen, dass in der gemeinsamen Anstrengung von Menschen mit und ohne Behinderung, von Geschäftsleuten und deren Kunden, von Anbietern von Dienstleistungen und deren Nutzern Barrieren beseitigt werden können, wurde die Aktion ‚Berlin barrierefrei' ins Leben gerufen», so Martin Marquard, der als Landesbeauftragter für Behinderte seit Beginn seiner Amtszeit für mehr Barrierefreiheit in der Stadt kämpft. sch  

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Franz Schmahl schrieb am 02.09.2004, 13:14

Re: Vor-Ort-Recherche ist angebracht!

Annegret H. schrieb am 01.09.2004 - 12:24 :

> Die Auszeichnung ist Dussmann SOFORT wieder abzuerkennen, weil a) der Kassenbereich nicht zugänglich ist und b) die bei Dussmann Arbeitenden misserabel "entlohnt" werden ...

Sehr geehrtes Fräulein Heinker,
Ihre Kritik haben wir dem Landesbeauftragten für Behinderte, Martin Marquard, übermittelt.

Annegret H. schrieb am 01.09.2004, 12:24

Vor-Ort-Recherche ist angebracht!

Die Auszeichnung ist Dussmann SOFORT wieder abzuerkennen, weil a) der Kassenbereich nicht zugänglich ist und b) die bei Dussmann Arbeitenden misserabel "entlohnt" werden.

Des Weiteren ist mir (Der Whistleblower muss aus verständlichen Gründen unerkannt bleiben) zugespielt worden, dass die Personalpolitik bei Dussmann eine Hire-and-Fire-Politik sei.

Weshalb an eine solche Firma dann ein Preis vergeben wird, erkläre mir und allen weiteren LeserInnen von Kobinet-nachrichten.org. Sollte eine Waffenfirma rollizugänglich sein und ihre Angebote im www blindengerecht verkaufen wollen, dann würde die wohl auch einen Preis für Behindertenfreundlichkeit bekommen???
Annegret H.

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