
Berlin (kobinet) Die deutschen Wohlfahrtsverbände haben sich mit dem Sozial- und dem Familienministerium auf Standards zu Ein-Euro-Jobs im sozialen Sektor verständigt. Die Verbände rechnen mit 10.000 Jobs in der Startphase. Bei einem Treffen mit Bundesministerin Ulla Schmidt und Bundesministerin Renate Schmidt (kobinet 6.9.04) heute in Berlin hatten die Wohlfahrtsverbände einheitliche Standards für die Ein-Euro-Jobs gefordert. Wie die Ministerinnen und der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege» (BAGFW), Manfred Ragati, anschließend mitteilten, werde eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet. Diese soll nach In-Kraft-Treten der Hartz-IV-Reform regelmäßig überprüfen, ob die Ein-Euro-Jobs reguläre Stellen verdrängen. Außerdem wurde vom Bundeswirtschaftsministerium eine Staffelung der Monatspauschale gefordert, die von den Arbeitsagenturen an die Zusatz-Jobber gezahlt wird, wobei der Aufwand des Trägers einer solchen Stelle zu berücksichtigen sei. Nach bisherigen Plänen bekommt der Arbeitslose 200 Euro. Beim Anbieter des Ein-Euro-Jobs bleiben 300 Euro. Die Wohlfahrtsverbände können arbeitslose Bewerber ablehnen, die für den Umgang mit Menschen nicht geeignet scheinen. sch
Ralf Sondermeyer schrieb am 08.09.2004, 09:08
Ein Euro Jobs bei DRK AWO und Anderen?
Ich riche förmlich die Dollarzeichen einiger Funktionäre die neben den Zivis nochmehr billigste Arbeitskräfte für sich schuften lassen. Das natürlich alles nuuuuur freiwllig. Wer es nicht macht dem wird das Geld gestrichen.
Ich stelle es mir sehr lustig vor wenn ein "Zwangs" Arbeiter eine Pflegerische Tätigkeit macht für die er weder qualifiziert ist noch was er machen will.
Werden auch die Pflegesetze und die Rechnungen von DRK & CO an die Betroffenen gesenkt wenn man doch quasi nichts mehr für das "Personal" bezahlen muß???