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06.10.2004 - 10:16

Bildschirmarbeitsplatz bei Sehbehinderung optimieren.

Aachen (kobinet) Das Aachener Centrum für Technologietransfer in der Opthalmologie (ACTO) hat eine Software entwickelt, um Bildschirmkonfiguration und Arbeitsplatzgestaltung exakt auf die individuellen Bedürfnisse sehbehinderter Menschen abzustimmen. Das Projekt soll im November auf der REHACARE in Düsseldorf vorgestellt werden. SOBES (Software zur Optimierung der Bildschirmergonomie für sehgeschädigte Computeranwender) wurde in Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Düren und mit Unterstützung der Augenklinik der RWTH Aachen (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule) entwickelt. Mit Hilfe der von Dr. Helmut Kopp programmierten dialoggesteuerten Software «kann unter Berücksichtigung des jeweiligen Krankheitsbildes getestet werden, mit welchen Einstellungen der Sehbehinderte am besten arbeiten kann", erklärt Angelika Ax, SOBES-Projektkoordinatorin. Schätzungsweise rund 500.000 Menschen in Deutschland sind sehbehindert. So vielfältig Ursachen und individuelle Auswirkungen sind, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an optimierte Bildschirmarbeitsplätze. sch www.acto.de  

 
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