
Kassel (kobinet) Die Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen greift wegen fehlender Aktivisten in den eigenen Reihen zu immer radikaleren Maßnahmen, um Mitarbeiter zu halten. So wurde Dr. phil. Gisela Hermes vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) heute Zeuge des neuesten Vorfalls von Menschrechtverletzungen im Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in Kassel. Der sehbehinderte Publizist Ottmar Miles-Paul, vor allem auch bekannt wegen seiner sprichwörtlichen Unermüdlichkeit (bis zu 18 Arbeitsstunden täglich) wurde nach Bekanntwerden seines Vorsatzes, sich für mehrere Wochen in die USA abzusetzen, kurzerhand eingekerkert. Unser Bild zeigt ihn noch relativ gelassen, da er in ausreichendem Maße mit Gummibärchen versorgt wird. bifos werde verfolgen, ob und wie lange dieser Zustand anhalte und Miles-Paul unter den gegebenen Bedingungen seine Produktivität beibehalte, oder ob ihm möglicherweise doch noch die Flucht gelingt, kündigte Hermes an. hjr
Anke Glasmacher schrieb am 13.10.2004, 13:28
Boa! Ottmar, wo hast Du die Gummibärchen her?
Sven Drebes schrieb am 12.10.2004, 22:51
Freiheit für Ottmar und seine Gummibärchen! Sonst stell ich mich an die abgerissene Kasseler Treppe und sammle Unterschriften! Unterstützer gesucht