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18.10.2003 - 00:00

SoVD fordert Erneuerung statt Abbau des Sozialstaates.

Berlin (kobinet) Der neu gewählte Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, hat zum Abschluss einer Bundesverbandstagung in Berlin an Bundesregierung und Opposition appelliert, bei weiteren Sozialreformen vor allem die Interessen der finanziell schwächeren Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen. Strukturreformen würden mit dem Ziel unterstützt, Defizite zu beseitigen und Fehlentwicklungen zu korrigieren. Der Sozialverband wehre sich aber gegen eine Sparpolitik auf dem Rücken der arbeitslosen, kranken und älteren Menschen. Die Delegierten der 15. Bundesverbandstagung des SoVD verabschiedeten einstimmig eine Berliner Erklärung mit zehn Grundsatzforderungen zur Sozialpolitik. «Die zentralen Forderungen des SoVD richten sich auf den Erhalt des Sozialstaates, die Stärkung der Solidarität und gegen die Spaltung der Gesellschaft durch Arbeitslosigkeit und Armut», betonte Bauer. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssten Chancengleichheit und gesellschaftliche Integration für alle Personengruppen gewährleistet sein. sch  

 
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