
Ludwigslust (kobinet) Der Entwurf für ein zivilrechtliches Antidiskriminierungsgesetz kann noch dieses Jahr in erster Lesung im deutschen Bundestag behandelt werden. Dies erwartet der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Hacker, stellvertretender Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion und unter anderem für Recht zuständig. Hacker äußerte sich bei einem Besuch des Behindertenverbandes in Ludwigslust zum Stand bei der Erarbeitung des Gesetzentwurfes. Laut Ludwigsluster Tageblatt von heute sagte der Abgeordnete: «Ich bin froh, dass die Arbeit an diesem wichtigen Gesetzentwurf so weit gediehen ist. Mit dem Gesetzentwurf setzen wir nicht nur eine EU-Richtlinie um, sondern erweitern den Schutzbereich gegen Diskriminierung über die EU-Vorgabe hinaus. Dies ist besonders für Menschen mit Behinderung wichtig.» Am Ende der Veranstaltung wurde verabredet, dass mit den Sozialverbänden der Stadt Ludwigslust der Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes beraten werden soll. sch Die Aktion Mensch hat auf Einfach für alle barrierefreie Versionen des Entwurfs veröffentlicht