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19.10.2004 - 09:00

Frauen-«Buykott» in den USA.

Von kobinet-Korrespondent Ottmar Miles-Paul

Crawfordsville, Indiana (kobinet) Gut 80 Prozent der Produkte werden in den USA maßgeblich von Frauen ausgesucht oder genutzt, doch nicht einemal 15 Prozent der Führungspositionen in den 500 größten Firmen der USA werden von Frauen besetzt. Dies hat die US-amerikanische Frauenbewegung dazu veranlasst, für den heutigen 19. Oktober einen «buykott» für Frauen auszurufen. Das bedeutet, dass Frauen an diesem Tag nicht einkaufen sollen, um der Wirtschaft zu zeigen, wie viel von Frauen abhängt.

Bereits im Vorfeld der Aktion haben die Frauenverbände schon ein wichtiges Ziel erreicht, nämlich die entsprechende Aufmerksamkeit auf die Schieflage der Beteiligung von Frauen an den Führungspositionen in der Wirtschaft zu erlangen. Führende Fernsehsender wie CNN berichteten bereits im Vorfeld über die Aktion und die Hintergründe des Protestes. Auch wenn es unter vielen Frauen selbst zum Teil wenig Sympathie für die Aktion gibt, weil diese der Wirtschaft nicht schaden oder nicht die Firmen treffen wollen, die eine gute Politik für Frauen betreiben, stieß die Aktion im Vorfeld auf eine breite Zustimmung. omp
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