Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
19.10.2004 - 11:35

Austrian beginnt umzudenken.

Von kobinet-Redakteur Martin Ladstätter Wien (kobinet) Jahrelang war das Verhältnis der Austrian, der größten österreichischen Fluglinie, gegenüber ihren behinderten Fluggästen schwer belastet. Als eine der weltweit wenigen Fluglinien standen bei der Austrian behinderte Fluggäste immer am Rande der Nichtbeförderung, wenn sie sich nicht einer entwürdigenden medizinischen Befragung unterwarfen. Wer diese Befragung verweigerte, wurde entweder nicht befördert oder musste sich dies zumindest wiederholt androhen lassen. Die Situation dürfte für Austrian unhaltbar geworden sein, da es sogar schon Klagsdrohungen und eine Menge schlechter Presse gab. Doch nun könnte auch bei Austrian diese diskriminierende Zeit vorbei sein, verkündet der Österreichische Zivil- Invalidenverband (ÖZIV) in einer Presseaussendung. «Uns war besonders wichtig einen lösungsorientierten Dialog mit Austrian zu führen», erklärt Dr. Voget, Präsident des ÖZIV. An dem vom ÖZIV initiierten Gespräche nahmen neben der Austrian auch noch Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsgemeinschaft der Blinden und der Blinden und Sehschwachen Österreichs sowie des Österreichischen Gehörlosenbundes teil. Seit 1. Oktober wird - so berichtet der ÖZIV - nur mehr die Angabe der Behinderung und der benötigten Hilfestellung gefordert und kein ärztliches Attest mehr verlangt. Auch wurde nun klargestellt, dass Gruppen gehörloser und sehbehinderter Passagiere reisen dürfen, was bisher manches Mal zu Problemen führte. Neben diesen - eigentlich müsste man sagen - Selbstverständlichkeiten konnten aber auch einige qualitative Verbesserungen verhandelt werden. Austrian hat zugesagt einen Bereich «Barrierefreies Reisen» auf der Austrian Homepage einzurichten und diesen auch barrierefrei zu gestalten sowie eine Safety-Card in Blindenschrift sowie ein Safety-Video in Gebärdensprache zu erstellen. Zur besseren Kommunikation ist es nun auch möglich mit Austrian unter specialcases@aua.com in Kontakt zu treten. Weitere Arbeitstreffen zwischen den Behindertenorganisationen und Austrian sind bereits in Planung und sollen der Fluggesellschaft helfen, ihren Service laufend zu verbessern. sch 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.