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kobinet-nachrichten
26.10.2004 - 09:33
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Vaduz (kobinet) Ein Gesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wird in Liechtenstein diskutiert. Bis zum 28. Januar 2005 nimmt die Regierungskanzlei in Vaduz Stellungnahmen entgegen. Die Regierung im Fürstentum mit seinen 34.000 Einwohnern zwischen der Schweiz und Österreich will die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen beseitigen. Mit dem Gesetz soll deren gleichberechtigte und chancengleiche Teilnahme am Leben in der Gesellschaft in einer selbstbestimmten Lebensführung ermöglicht werden. Bei Annahme des Gesetzentwurfs würde die Lebenssituation behinderter Menschen in diesem Kleinstaat ebenso wie das Umfeld zunehmend einreisender Touristen mit Handikap wesentlich verbessert. So würden zum Beispiel Bestimmungen über die Barrierefreiheit bei Bauten und Anlagen, Verkehrswegen und Verkehrsanlagen sowie im Bereich des öffentlichen Verkehrs erlassen. Barrierefreiheit wird im Gesetzentwurf so definiert, dass die betreffenden Bereiche für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. Der Gesetzesentwurf sieht Rechtsansprüche im Falle der Verletzung eines Diskriminierungsverbots oder der Nichteinhaltung der Barrierefreiheit vor. Schließlich soll es ein Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen geben. sch
Tina Cencelj schrieb am 27.11.2005, 17:13
Klar bin ich für Gleichberechtigung. Selbstverständlich sollen wir Frauen die selben Rechte besitzten wie Männer. Leider vergessen hier viele Frauen, dass dazu auch gehört, dass man die selben Pflichten tragen soll. Das sind in meinen diejenigen, die über Gleichstellung sprechen. Es gibt für mich einen guten Grund, weshalb man Frau und Mann nicht gleistellen kann und sollte: der kleine biologische Unterschied mit allen Vor- und Nachteilen. Ich möchte kein Mann sein und ein Mann möchte sichelrich auch keine Frau sein. Das würde für mich Gleichstellung bedeuten. Ist es denn nicht schön, dass es diese Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt? Redet lieber mal über die Stellung der Mutter im Land? Das ist das wahre Problem! In diesem Land hat man ja als Mutter nicht mal die Möglichkeit sein Kind zu stillen, weil man nach gerade mal drei Monaten wieder zur Arbeit erscheinen muss! Das ist in meinen Augen eine Entwürdigung der Frau und auf Dauer gesehen auch das Ende eines guten Staates.
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