
Kassel (kobinet) Auch wenn es dieses Mal bei der US-Präsidentschaftswahl nicht ganz so knapp wie vor vier Jahren in Florida zugeht, kann sich die Feststellung des endgültigen Ergebnisses auch dieses Mal noch einige Zeit hinauszögern. Denn dieses Mal ist der US-Bundesstaat Ohio das Zünglein an der Waage und wird über den Ausgang der Wahlen entscheiden. Derzeit verfügt der bisherige US-Präsident den Berechnungen des Nachrichtensenders CNN zufolge über 254 Wahlmänner. Sein Herausforderer John Kerry liegt mit 252 Wahlmännern knapp hinter ihm. Wer also den Bundesstaat Ohio mit seinen 20 Wahlmännern gewinnt, verfügt über die nötige Mehrheit von 270 Wahlmännern. George Bush führt in Ohio nach den derzeitigen Berechnungen zwar mit ca. 135.000 Stimmen Vorsprung, doch sind noch über 200.000 Stimmen noch nicht ausgezählt. Da es sich hierbei um provisorische Stimmen handelt, für deren Auswertung 11 Tage eingeräumt werden, kann es noch ein bisschen dauern, bis der offizielle Sieger feststeht. Provisorische Stimmen sind vor allem Abstimmungen, bei denen es Probleme gegeben hat, wie zum Beispiel ein fehlender Ausweis, etc. Im Senat und im Repräsentantenhaus konnten die Republikaner ihren Vorsprung vor den Demokraten ausbauen und verfügen in beiden Häusern nunmehr über eine satte Mehrheit. omp