
Hamburg (kobinet) Die Aktionen gegen die Blindengeldkürzung in Hamburg werden fortgesetzt, nachdem am 27. Oktober kurz vor der Bürgerschaftssitzung Betroffene Abgeordnete und Passanten über die Folgen des Senatsbeschlusses aufmerksam gemacht haben. Mit dem geänderten Landesblindengeld (kobinet 19.10.04) werden insbesondere diejenigen um ein Mehrfaches belastet, die nicht nur blind, sondern auch noch pflegebedürftig sind, erklärte der Blinden- und Sehbehindertenverband BSVH. «Dieses blinde Streichen von Blindengeld ist ein Skandal!» Jede Blindengeldkürzung beeinträchtige die selbständige Teilhabe blinder Menschen am Leben in der Gesellschaft. Darum fordert der BSVH zusammen mit der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. (LAG), dass die Bürgerschaft eine öffentliche Expertenanhörung zur Höhe des Blindengeldes durchführt. Die Volksvertreter sollten genau wissen, worüber sie abstimmen und welche Folgen dies für die betroffenen Menschen hat. sch Fotos von der Aktion vor dem Hamburger Rathaus auf blindesrathaus.twweb.de