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kobinet-nachrichten 22.11.2004 - 13:48
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Bahn hat keine Vorstellungen zu barrierefreien Fahrkartenautomaten

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Berlin (kobinet) Die Deutsche Bahn AG sieht keine Diskriminierung behinderter Menschen darin, dass die Fahrkartenautomaten nicht barrierefrei benutzbar sind. Nach einem Bericht der Neuen Westfälischen vom Samstag (20.11.) existieren bei der Bahn bisher keine Vorstellungen über die Anforderungen an solche Geräte. «Solange werden wir auch unsere 10.000 Automaten nicht nachrüsten können. Das wäre unwirtschaftlich», zitiert das in Bielefeld erscheinende Blatt den Sprecher der Bahn AG, Gerd Felser. Der sieht behinderte Bahnkunden dadurch nicht diskriminiert, weil sie über die Mobilitätshotline der Bahn (01805/512512) ihre Fahrscheine buchen könnten.

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karl Hermann Haack (SPD), stellte auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion in Aussicht, in Kürze mit Behindertenverbänden und Vertretern des Automaten-Herstellers Gauselmann über Standards für Fahrkartenautomaten bei der Bahn zu sprechen. Bisher sei an eine Vorschaltkonsole gedacht. Ergebnisse sollen im ersten Halbjahr 2005 vorgelegt werden. hjr
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Werner Schuren schrieb am 23.11.2004, 10:44

Kundenbeirat - Geheime Verschlusssache der Bahn

Mirco Dörffler hat Recht: Dieses zutiefst behindertenfeindliche Verhalten der Bahn gehört im sogenannten Kundenbeirat der Bahn beraten. Nur wen vertritt dieser Beirat? Die Fahrgäste nicht. Wurden doch die Mitglieder von der Bahn handverlesen ausgewählt. Da glaube ich nicht so recht an die Vertretung der Fahrgastinteressen - eher an ein Gremium von Claqueuren der Bahn! Und welche Personen gehören diesem obskuren Gremium an? Dazu gibt die Bahn keine Auskunft - die Mitgliederliste ist Geheime Verschlusssache - warum wohl???? Vielleicht kann ja mal Frau Engel von der DB dazu Stellung beziehen!

Mirco Dörfler schrieb am 22.11.2004, 17:49

Ein Fall für den Kundenbeirat??

Die DB hat im Sommer 04 den Kundenbeirat eingesetzt. Wenn ich richtig informiert bin, haben darin auch Betroffene Bahnkunden Sitz und Stimme.

Warum also nicht die "Instrumente" des eigenen Hauses nutzen, und die Vorstellungskraft erhalten....

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