Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Netzwerk PROBudget
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Barrierefreie Reiseziele
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
25.11.2004 - 09:33

Massenmord durch Gleichgültigkeit in Afrika.

Hamburg (kobinet) Einen «untergründigen Rassismus gegenüber Afrika und den Afrikanern, den natürlich keiner zugeben würde», wirft Stephen Lewis, UN-Sonderbeauftragter für Aids in Afrika, der westlichen Welt aus Anlass des Welt-Aids-Tages vor. In einem heute veröffentlichten Interview mit der Wochenzeitung «Die Zeit» sagt er, der schwarze Kontinent sei in seinem Kampf mit der Seuche im Stich gelassen worden. «Deshalb spreche ich von Massenmord durch Gleichgültigkeit.» Der Aids-Beauftragte verweist darauf, dass HIV-Infizierte im ärmsten Teil der Welt immer noch keine Medikamente bekämen, obwohl die Pharmakonzerne inzwischen die Herstellung billiger Nachahmerprodukte erlaubten. Daher laste jetzt die Verantwortung weniger auf den Pharmakonzernen, «sondern auf den Regierungen ihres und meines Landes», sagt der kanadische Diplomat. «Wir müssen die Medizin kostenlos abgeben.» Lewis rechnet vor, dass die Vereinten Nationen im vergangenen Jahr 4,3 Milliarden Dollar für Maßnahmen gegen HIV und Aids ausgegeben habe. Dagegen würden für Krieg und Wiederaufbau im Irak und in Afghanistan bis zum Ende dieses Jahres rund 200 Milliarden Dollar ausgegeben. «Wir spenden also winzige Beträge, um Menschen am Leben zu erhalten, und gewaltige Beträge für Krieg und Zerstörung.» sch  

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.