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29.11.2004 - 10:18

Parallelgesellschaften?.

Frankfurt a.M. (kobinet) Aus der Mottenkiste wird der kulturelle Kampfbegriff von der «Parallelgesellschaft» hervorgekramt. Integrationsblockaden schaffen Aussonderung meint Jupp in der FORUM kolumne am Montag.

«Gleich zu gleich gesellt sich gern. Das weiß jeder. Wer hätte gedacht, dass dahinter eine Gefahr für uns alle lauern könnte? Plötzlich fällt ein Schatten über das Leben in Stadt und Land, die Medien haben eine neue Bedrohung für das gesellschaftliche Leben in Deutschland entdeckt. Und schon schlägt der Kanzler höchst persönlich Alarm, der politische Hofstaat ist in heller Aufregung, fordert den sofortigen Einsatz von sicherheitspolitischem Massenimpfstoff, als stände so etwas wie eine nationale Grippeepedemie bevor. Endzeitpropheten treten ins Rampenlicht und verkünden, das Ende der multikulturellen Gesellschaft sei angebrochen», wundert sich Jupp.

Als «Parallelgesellschaft» werde eine Bevölkerungsminderheit bezeichnet, die sich in einem Staat «neben» und «parallel» zu der Hauptgesellschaft eines «eigentlich» einheitlichen Kulturkreises entwickele. «Auch wir behinderten Menschen leben in einer 'Parallelgesellschaft' in Deutschland», schreibt Jupp und macht sich darüber ein paar Gedanken in der Kolumne des Frankfurter Online-Magazins. Frantek
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