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30.11.2004 - 07:50

Elektronische Gesundheitskarte wird getestet.

Trier (kobinet) Wie der Radiosender SWR 1 heute meldet ist in Trier bereits die elektronische Gesundheitskarte im Einsatz. Von dem Modellprojekt erhoffe sich die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer einen reibungsloseren Behandlungsablauf. Ab 2006 soll die neue Karte dem Bericht zufolge die herkömmliche Versichertenkarte ganz ablösen.

Mit der elektronischen Gesundheitskarte soll der Informationsaustausch zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken und Krankenkassen erleichtert werden. Auf der Karte werden dem Bericht zufolge medizinische Behandlungsdaten wie etwa Laborbefunde gespeichert. Ärzten ermögliche die Karte einen schnelleren Überblick. Patienten solle sie nach Ansicht der Ministerin Doppeluntersuchungen ersparen.

Nach Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Trier sind erst einmal 47 Praxen an dem Modellversuch beteiligt. Bis zum Endtermin 31. Dezember 2006 sollen bis zu 10.000 Patienten teilnehmen. Der Versuch solle die flächendeckende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte vorbereiten, die nach dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz für 2006 geplant ist. Im Gegensatz zu einer Papierakte werden dabei die Daten der elektronischen Gesundheitskarte nicht beim Arzt selbst, sondern auf einem zentralen Rechner gespeichert, auf die alle vom Patienten bevollmächtige Ärzte Zugriff haben. Auf der Karte, die der Patient erhält, wird sozusagen der Schlüssel hinterlegt, mit dem diese Daten abgerufen werden können. Eine persönliche PIN-Nummer soll vermeiden, dass eine verlorene Karte von Dritten genutzt werden kann. omp
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Michel Saul schrieb am 18.01.2007, 23:42

Manuel

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Amir Bilal schrieb am 18.01.2007, 23:25

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Ralf Sondermeyer schrieb am 14.12.2004, 22:22

Vorteile ABER!!!

Vorteile hat die Karte was den Papierberg angeht schon. Doch seien wir mal ehrlich. Wer wird den der Versuchung wiederstehen und den gläsernen Patienten nicht erschaffen wollen...
Oder wer wird nicht von einem Arbeitsplatzbewerber verlangen, rein freiwillig, mal ebend den Zugriff auf die Akten zuzulassen... Oder wer wird nicht zufällig mal opfer einer Erpressung weil der Code geknackt wurde und nun einer alles weiß. Technik ist gut doch die Gefahr des Mißbrauchs ist hier so Groß das die Karte nur abzulehnen ist.
Ich will über meine Daten selbstbestimmen. Außerdem vertraue ich nur meinem Arzt. UND NIEMALS EXTERNEN RECHNERN ODER DEN VERSPRECHEN DER SPDCDUGRÜNENFDP GESUNDHEITSPOLITKERINNEN!!!

Stefanie Liedtke schrieb am 13.12.2004, 10:03

Vorteilhaft für uns Arzthelferinnen!

Ich finde das ganz gut soweit...wegen den rezepten und es erspart eine mänge bei voller beladstun einer Praxis.haupsache das keine Häcker das System stürzen. Frau Liedtke

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