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12.12.2004 - 05:00

Zu Gast beim VfL Wolfsburg.

Wolfsburg (kobinet) Für einen guten Zweck verzichtet die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH in diesem Jahr auf die Weihnachtsgeschenke für Pool-Partner und Sponsoren sowie die Besucher der Business- und Logenebene. Im Gegenzug wurden knapp 1.000 behinderte Menschen und ihre Begleiter aus den Lebenshilfen Wolfsburg (über 200), Gifhorn (über 200), Helmstedt-Wolfenbüttel (über 300), der Peter-Pan-Schule Wolfsburg (über 100) und verschiedenen Einrichtungen der Stadt Wolfsburg (über 100) zum heutigen Heimspiel gegen Arminia Bielefeld eingeladen. «Diese Aktion hat einen sehr großen Zuspruch bei den entsprechenden Einrichtungen gefunden und vor allem für eine sehr große Vorfreude gesorgt. Auch von unseren Poolpartner, Sponsoren und Business- beziehungsweise Logengästen wurde diese Idee sehr begrüßt», erklärte VfL-Geschäftsführer Klaus Fuchs in einer Presseinformation. Für Susanne Göbel, die als Unterstützerin beim Netzwerk People First Deutschland arbeitet, ist es ein gutes Zeichen, dass sich die größeren Sportvereine verstärkt auch behinderten Menschen öffnen. «Der einmalige Besuch für behinderte Menschen im Stadion öffnet diesen sicherlich eine neue Tür. Vielleicht ist dies aber auch der Auftakt dazu, dass ihnen weitere Türen geöffnet werden, um generell ein Teil der Gesellschaft sein und aus Behindertenheimen ausziehen zu können. Ein Basketballverein in Portland, Oregon in den USA hat beispielsweise einmal eine Aktion gemacht, um Geld für den Kauf eines kleinen Häuschens für einen behinderten Mann mit einem hohen Unterstützungsbedarf zu beschaffen, der damit aus einem Behindertenheim ausziehen konnte. Solche Ideen wären auch in Deutschland angesagt», so Susanne Göbel. Susanne Göbel hat als Autorin einer Expertise an der rheinland-pfälzischen Kommission Wohnen mitgearbeitet, die erst diese Woche eine Zielvereinbarung für die Stärkung der gemeindenahen Unterstützung behinderter Menschen verabschiedet hat. omp 

 
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