
Hannover (kobinet) Das heute-journal des ZDF hat am Montag über die Abschaffung des Blindengeldes für Menschen über 27 in Niedersachsen berichtet. Dabei porträtierte die Nachrichtensendung ein blindes Ehepaar, dem ab Anfang 2005 mehr als 800 Euro monatlich fehlen, um den behinderungsbedingten Mehraufwand finanzieren zu können.
Der Beitrag machte deutlich, wofür das Blindengeld notwendig ist. Das Paar rechnete vor, dass es für sie günstiger sei, ab 2005 nicht mehr arbeiten zu gehen, da die staatlichen Leistungen für arbeitslose Blinde dann höher seien als ihr Einkommen, mit dem sie den Mehraufwand voll bezahlen müssen.
Die Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) wählte eine eher unglückliche Formulierung, um die von ihr verantwortete Entscheidung zu verteidigen: «Wir können die Augen nicht davor verschließen, dass Deutschland unter Rot-Grün ärmer geworden ist.» Konfrontiert mit dem Fall des Ehepaares sagte sie, Arbeitslosigkeit sei normalerweise ein Problem. Sie würde niemandem unterstellen, absichtlich nicht arbeiten zu gehen.
Die Sendung ist auf der Internetseite des ZDF abrufbar. Der Beitrag startet in der 19. Minute der Sendung. cl
Markus Schmidt schrieb am 14.12.2004, 16:03
Hallo. wenn sich Politiker für niccht tun Gelder beziehen, sehe ich als höchst unverschämt und schamlos gegen über Blinde, die ohnehin schwerr im Leben haben, und keinen Ausgleich bekommen wie die Politiker! Um so notwendig sind für die Blinden weiter Blindengeld zu gewähren, durch die Behinderung höhere Aufwendungen haben... Ich fordere die CDU-Landesregierung auf, gerade ohnehin bestraften Menschen diese Aufwendungen zu belassen.... Gruss Markus Schmidt