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14.12.2004 - 12:18

VdK attackiert niedersächsische Sozialministerin.

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK Deutschland appellierte heute an den niedersächsischen Landtag, dem von der Landesregierung geplanten Änderungsgesetz über den Nachteilsausgleich für Blinde nicht zuzustimmen. Das Landesblindengeld soll auf die unter 27-jährigen Betroffenen eingeschränkt werden.

«Es ist unglaublich, was man blinden Menschen in Niedersachsen zumuten will», erklärte der Präsident des VdK, Walter Hirrlinger. Offensichtlich habe die niedersächsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) keine Ahnung, welche Probleme sehbehinderte Menschen zu bewältigen hätten, wenn sie noch im Arbeitsprozess stünden. Schließlich seien die besonderen Ausgaben so groß, dass sie zukünftig ihre Arbeit nicht mehr ausüben könnten. Man dürfe vor lauter Sparmaßnahmen nicht vergessen, dass auch die Menschlichkeit eine Rolle spiele, sagte Hirrlinger. hjr
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Markus Schmidt schrieb am 15.12.2004, 19:07

VdK, Blindengeld

Hallo!

Ixh kann die Ausführungen vom VdK nur unterstützen, möchte aber als Demokrat zu diesem Thema folgende Anmerkungen machen:

Ein Sozialexperte der CDU und Chef der CDA Arentz, der schamlos Gehälter für nix tun in den Rechen geschoben bekommt, kostenlos noch Stromlieferungen erhält, auf der anderen Seite von der Arbeitsnehmerschaft zu erhöten Lohnverzicht abverlangt, verliert jede Glaubwürdigkeit! Darum auf Kosten der Hilfsbedürften das Blindengeld zu streichen, um damit den Haushalt zu sanieren, damit die Politiker noch mehr "extras" abkassieren können, dann
ist dass eine absolute Sauerei, dass mit allen der Aroganz und Überheblichkeit solcher Leute nicht mehr zu überbieten... Menschen, die eine schwere Behinderung haben, dadurch höhere Aufwendungen benötigen, um für die Blindheit einen Ausgleich zu erfahren. Solche Menschen, die solche absurte Sparvorgehenesweise ausdenken, sind die, die selbst oder bei den Angehörigen die wirklich schlimme körperliche Einschränkungen erleiden...

Liebe Grüße

Markus Schmidt

Elke Averesch schrieb am 15.12.2004, 17:06

Blindengeld muss bleiben

Es hat sich ja nun herausgestellt, was alle schon befürchtet haben, nämlich, dass das Landesblindengeld gestrichen wird. Darum hier ein Appell an das LBZ in Hannover. Bietet doch Frau von der Leyen mal einen Gang durch die Landeshauptstadt an - natürlich unter der Augenbinde - und am besten durch den HBf. Vielleicht kann sie sich ja dann vorstellen, wie es ist, blind zu sein und dass man auf die Hilfsmittel angewiesen ist.

Frank Winkel schrieb am 14.12.2004, 16:00

Blindengeld in Niedersachsen

Politiker haben keine Ahnung, was Hilfesmittel kosten. Wir sollten denen mal eine Preisliste zuschicken. Dann werden die dumm aus der Wäsche schauen.

Die Streichung für über 27-jährige in Niedersachsen geht zu weit. Hoffentlich wird es die nächste Demonstration geben.

Die niedersächsische Sozialministerin wird bis zum Ende ihres Lebens damit leben müssen, was sie den Blinden in Niedersachsen antut.

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