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16.12.2004 - 10:55

Experten in eigener Sache beteiligen.

Berlin (kobinet) Der Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat den Gesetzentwurf zur Antidiskriminierungsrichtlinie begrüßt. «Jetzt bleibt abzuwarten, ob der Entwurf im kommenden Jahr auch entsprechend umgesetzt wird», warnt er aber in einer Pressemitteilung. Erst in der Praxis werde sich zeigen, ob damit dem Willen der EU-Richtlinien Rechnung getragen werden könne. Der Sozialverband VdK Deutschland fordere schon seit langem, Diskriminierungen im privaten Rechtsverkehr zu unterbinden. Hirrlinger appellierte an die Bundesregierung, die Organisationen behinderter Menschen an der weiteren Gesetzgebung zu beteiligen, wie dies auch schon in der Vergangenheit der Fall war. «Es ist niemandem geholfen, wenn die Betroffenen vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Die Regierung sollte die Kompetenzen der 'Experten in eigener Sache' für die weitere Gestaltung des Gesetzes nutzen», so der VdK-Präsident. omp 

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