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17.12.2004 - 13:30

Hungerstreik für Assistenzabsicherung.

Schauenburg (kobinet) Uwe Meister aus dem nordhessischen Schauenburg bei Kassel ist einem Bericht der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen zufolge in einen Hungerstreik getreten, um die Kostenübernahme für seine Pflege gegenüber der Versicherung durchzusetzen. Den bereits seit Montag währenden Hungerstreik will er noch bis Weihnachten fortsetzen. Dem Bericht zufolge hatte Uwe Meister im Juni 2002 einen Verkehrsunfall mit seinem Motorrad als ihm ein Autofahrer die Vorfahrt nahm, so dass er schwer verletzt wurde. Der Architekt und Vater zweier Kinder ist seit dem arbeitsunfähig und benötigt beim Essen, Waschen, Toilette Gehen und vielen anderen Tätigkeiten des täglichen Lebens Assistenz. Obwohl mittlerweile 22 Operationen hinter ihm liegen und er insgesamt 169-mal geröngt wurde, verweigert ihm die GVV-Versicherung in Köln als Versicherung des Unfallverursacher nach wie vor eine adäquate Finanzierung seiner Assistenz. Dem Bericht zufolge würden immer neue Gutachten gefordert, was Meister mittlerweile als erniedrigend empfindet. Nachdem Uwe Meister vom medizinischen Dienst lediglich dreieinhalb Stunden Assistenz zugestanden wurde, ist für ihn nun die Belastungsgrenze für seine Frau erreicht, die ihn seit seinem Unfall pflegt. Am Montag ist er in den Hungerstreik getreten, um seinem Recht Nachdruck zu verleihen. Diesen will er bis Weihnachten fortsetzen. omp 

 
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