
Mulfingen (kobinet) Eine Reihe von Einzelpersonen haben sich dieses Jahr dafür entschieden, auf den Versand von Weihnachtskarten per Post zu verzichten und das Geld stattdessen für die Kampagne «Marsch aus den Institutionen - Reißt die Mauern nieder» zu spenden. Dies berichtet das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen - ForseA e.V. «Ich habe mich dieses Jahr dafür entschieden, meine Weihnachtsgrüße hauptsächlich per E-Mail zu verschicken und auf den Kauf und Postversand der Weihnachtskarten zu verzichten. Das Geld, das ich sonst dafür ausgegeben hätte, investiere ich dieses Jahr lieber für die Kampagne 'Marsch aus den Institutionen - Reißt die Mauern nieder', denn hierfür ist es gut angelegt», erklärte Susanne Göbel aus Kassel. Die Kritik an der herkömmlichen Spendenpraxis für meist aussondernde Angebote hatte die Sozialpädagogin zu diesem Schritt veranlasst. Eine Reihe von weiteren Personen haben sich mittlerweile diesem Grundsatz angeschlossen und ihren Schwerpunkt bei den diesjährigen Spenden auf Organisationen und Angebote gesetzt, die nachhaltig für die Selbstbestimmung und Integration behinderter Menschen eintreten. hjr