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23.12.2004 - 03:00

Gibt es ein Privatleben trotz Assistenz?.

Kassel (kobinet) «Wo bleibt mein Privatleben? Gibt es ein Privatleben trotz Assistenz?» Diesen Fragen geht ein Tagesseminar des Vereins zur Förderung der Autonomie Behinderter - fab e.V. - für AssistenznutzerInnen nach, das am 5. Februar in Kassel stattfindet. «Wer täglich mehrere Stunden oder rund um die Uhr auf Persönliche Assistenz angewiesen ist, ist in dieser Zeit ständig von Personen umgeben. Egal ob in der Kneipe oder bei einem vertraulichen Gespräch. Man wird immer beobachtet. In diesem Seminar wollen wir schauen, wie sich das Privatleben von behinderten Menschen, die mit Assistenz leben, gestaltet und welche Strategien es gibt, trotzdem eine Privatsphäre aufrecht zu erhalten», heißt es in der Ausschreibung für die von Naxina Wienstroer und Beatrix Bautner vom Marburger Verein zur Integration Behinderter - fib e.V. - geleitete Veranstaltung. Teilnehmen können an diesem Seminar der Ausschreibung zufolge alle Menschen, die mit Persönlicher Assistenz im Umfang mit mindestens fünf Stunden täglich leben und arbeiten. Tagungsbeitrag wird aufgrund der Förderung im Rahmen des EQUAL-Projektes OPEN DOORS keiner erhoben. omp Bei Interesse muss die Anmeldung für dieses Seminar bis spätestens 27. Januar 2005 an den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter, Kölnische Straße 99, 34119 Kassel, Tel. 0561/72885-51 gerichtet werden.  

 
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