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22.12.2004 - 09:15

Nothnagel stellt sich hinter Uwe Meister.

Erfurt (kobinet) der Thüringer Landtagsabgeordnete Maik Nothnagel hat sich hinter den hungerstreikenden Uwe Meister aus Schauenburg in Nordhessen gestellt. In einem Brief an die GVV-Versicherung hat der PDS-Abgeornete diese aufgefordert, endlich zu handeln. «Bitte beenden Sie endlich durch Ihr Handeln den Hungerstreik von Herrn Uwe Meister aus Schauenburg. Sie diskriminieren durch Ihr Nichthandeln Menschen mit Behinderungen und das dürfte ja wohl kaum Ihr Anliegen sein. Aber wenn Ihr Geschäftsanliegen das Erreichen des Maximalprofites ist ohne Rücksicht auf 'Verluste' zunehmen dann müssen Sie das auch Ihren Kunden im Voraus sagen, damit Sie sich darauf einstellen können», so Nothnagel gegenüber der GVV-Versicherung in Köln. Uwe Meister hat am 12. Dezember aufgehört zu essen, um auf seine völlig unzureichende Assistenzabsicherung und die seit über zwei Jahren andauernde Verzögerungstaktik für eine adäquate Finanzierung durch die gegnerische Versicherung zu protestieren. Bis Weihnachten will Uwe Meister diesen Hungerstreik noch fortsetzen. omp 

 
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