
Heidelberg (kobinet) «In der Marathonszene der Rollstuhlfahrer ist der Wandel zu den Handbikes, seien es die Rennbikes oder die Anklemmbikes, inzwischen vollzogen. Die Teilnehmerzahlen der Rennrollstuhlfahrer gehen kontinuierlich zurück. Für die Bikefahrer hat der klassische Marathon aber nicht die Bedeutung wie für die Rennrollstuhlfahrer», so die Veranstalter. Aus diesen und vielen anderen Gründen hätten sie sich dazu entschlossen, Start und Ziel zusammen zu legen. Wenn am Sonntag, den 26. Juni 2005, die Rollis und die Inline-Skater wieder zusammen an der Neckarwiese in Heidelberg starten, seien Start und Ziel nach einer Runde an derselben Stelle. «Die Runde ist 23 Kilometer lang. Die Marathonfahrer gehen dann auf die zweite Runde und beenden den Heidelberger Maxi-Marathon nach 46 Kilometern, ebenfalls wieder an den Neckarwiesen». Die tolle Stimmung entlang der malerischen Strecke im Neckartal und in Neckargemünd werde von einem umfassenden Programm an Start und Ziel in Heidelberg unterstützt. Die Alte Brücke unterhalb dem Heidelberger Schloss bilde als wunderschöne Kulisse bei der zweimaligen Durchfahrt eine Attraktion. «Auch für den Nachwuchs haben wir beim 8. Internationalen Heidelberger Rollstuhl-Marathon eine attraktive Strecke gefunden,» betonen die Veranstalter. «Sie ist etwas kürzer; dafür wird sie aber sehr anspruchsvoll sein. Nach wie vor starten die Kids zusammen mit den ‚Stars und ihren Vorbildern'. Der von der Firma MEDICAL SERVICE initiierte Mobifanten-Cup für Kinder und Jugendliche kann also verteidigt werden». Neu sei ebenfalls: Der 8. Internationale Heidelberger Rollstuhl-Maxi-Marathon findet zusammen mit dem Heidelberger Schaufenster des Sports statt. Bei diesem Schaufenster des Sports können sich alle Heidelberger Sportvereine präsentieren und ihr Sportangebot darstellen. Der Sonntag stehe somit ganz im Zeichen des Internationalen Rollstuhlsports und des gesamten Heidelberger Sportgeschehens. elba Weitere Infos.