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29.10.2003 - 19:23

Deutsche Bahn und Diskriminierung.

kobinet-Korrespondent Jürgen Schmitt übermittelt:

Syke (kobinet) Folgendes hat Christiane Hagen aus Syke bei Bremen erlebt:

Am 11.10.03 fuhr ich mit der Deutschen Bahn AG von Syke über Oldenburg/Weser-Ems nach Großenkneten. Während der Fahrt, bei der ich mein Fahrrad dabei hatte, bat ich den Zugbegleiter das Serviceteam in Oldenburg darüber zu informieren, dass ich eine Umsteigehilfe benötige.

Die Antwort des Zugbegleiters: «Ihr Fahrrad fasse ich nicht an, und das Serviceteam werde ich auch nicht informieren, weil diese beiden Service nur noch dem Fernverkehr unterliegen! Sie wussten doch schon vorher, dass Sie Hilfe benötigen! Warum lassen Sie das Fahrrad dann nicht zuhause stehen?»

Letzter Satz: «Typisch Behinderte, alles mit machen wollen aber wenn es nicht so geht, sich dann auf andere verlassen!»

Deshalb fordere ich ein Antidiskrimierungsgesetz, damit die Barrieren für behinderte Menschen endlich beseitigt werden!

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