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31.10.2003 - 13:00

Behinderte Frauen kämpfen einen doppelten Kampf.

Bonn (kobinet) Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christel Riemann-Hanewinckel betonte heute bei der Tagung behinderter Frauen in Bonn die Wichtigkeit des Engagements behinderter Frauen für ihre Gleichstellung. «Diese Tagung ist wichtig, denn Gleichstellung durchzusetzen ist nicht immer leicht. Behinderte Frauen kämpfen dabei einen doppelten Kampf. Sie behaupten sich gegen Männer mit Behinderungen und müssen in Punkto Gleichstellung in vielen Bereichen gegenüber Frauen ohne Behinderungen aufholen,» so Riemann-Hanewinckel. Im Hinblick auf die Arbeit des Weibernetzes als Interessenvertretung lobte Riemann-Hanewinckel das Engagement der noch recht jungen Organisation. «Das Weibernetz hat in den ersten 10 Monaten seiner Arbeit viel erreicht. In den entscheidenden Gremien kommt niemand mehr an Ihnen vorbei. Die Stellungnahmen vom Weibernetz gewähren Einblicke in das wahre Leben behinderter Frauen für diejenigen, die in der politischen Verantwortung stehen.» Zudem verwies die Staatssekretärin darauf, dass die Federführung für die Umsetzung der verschiedenen EU-Richtlinien zur Gleichstellung beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend liege und bat darum dem Ministerium entsprechende Probleme bzw. Erfahrungen zu schildern. omp 

 
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