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31.01.2005 - 18:05

Erfolgreiche Initiative für gemeinsamen Unterricht.

Wien (kobinet) Die breite Unterstützung der Initiative für gemeinsamen Unterricht in Österreich ist heute von Irmgard Kurz, Vorsitzende von Integration:Österreich, in einem BIZEPS-INFO-Interview gewürdigt worden. Schon über 4.200 Unterstützungserklärungen sind seit dem 9. November 2004 eingelangt. Derzeit ist der einzige Weg für gemeinsame Weiterbildung der Besuch einer Polytechnischen Schule - und das nur über einen Schulversuch. Als alleinige Möglichkeit ist diese Schulform jedoch ressourcenmäßig überfordert. Darüber hinaus deckt das einjährige Angebot das breite Spektrum an Weiterbildungsbedürfnissen junger Menschen mit Behinderung in keiner Weise ab. Integration:Österreich möchte dies mit einer BürgerInneninitiative ändern und die Integration als Recht auch nach der achten Schulstufe durchsetzen. «Die SPÖ unterstützt dieses Forderung massiv und hat konkrete Pläne, die sofort in die Tat umgesetzt werden könnten, auch in ihrem Bildungsprogramm beschlossen», so die Behindertensprecherin Mag. Christine Lapp, die heute mehr als hundert Unterschriften - darunter einige Abgeordnete der SPÖ - Integration:Österreich übergeben hat. Integration:Österreich betrachten verschlossene Türen in den allgemein bildenden und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen als Verstoß gegen die Menschenrechte sowie das in der österreichischen Verfassung festgehaltene Benachteilungsverbot. Dem haben sich bislang unterschiedlichste Organisationen, Selbstvertretungsgruppen von Frauen und Männern mit Behinderung und viele Eltern mit ihrer Unterschrift angeschlossen. Kurz erwartet «Gespräche mit der Bildungsministerin Elisabeth Gehrer über die Weiterführung der Integration». lad 

 
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