
Hannover (kobinet) Für Onlinequalität von Kinderseiten im Internet will der «Erfurter Netcode» am 21. Februar erstmals ein Qualitätssiegel mit einem springenden Kängeru verleihen. Das teilte heute die Evangelische Kirche in Deutschland mit, die diese Initiative unterstützt. Der «Erfurter Netcode» geht auf eine Initiative der katholischen und evangelischen Kirche, der Karl-Kübel-Stiftung, des Landes Thüringen, der Landesmedienanstalten in Thüringen und Nordrhein-Westfalen und der Stadt Erfurt zurück. Vorsitzender des gleichnamigen Vereins ist Burkhard Fuhs von der Universität Erfurt. Sechzig Anbieter von Kinderseiten haben sich um das Siegel beworben. Neun von ihnen werden nun ausgezeichnet. Grundlagen für die Auszeichnung sind Kriterien wie Transparenz, Gestaltung, Medienkompetenz und Umgang mit Werbung. www.erfurter-netcode.de sind die Kriterien veröffentlicht. Eltern sollen eine größere Sicherheit bekommen, welche Internetadressen sich für Kinder eignen, um ihre Kinder im weltweiten Netz surfen zu lassen. Den Anbietern geben die Richtlinien Orientierung, wie Datenschutz und Jugendschutz oder die Trennung von inhaltlichem Angebot und Werbung umgesetzt werden können. Zu den Preisträgern gehört das Onlineangebot des Kinderkanals von ARD und ZDF www.kika.de. sch