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02.03.2005 - 11:01

Armuts- und Reichtumsbericht: Bestätigung und Mahnung und zugleich.

Berlin (kobinet) Markus Kurth, sozialpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, sieht die Kabinettsvorlage des 2. Armuts- und Reichtumsberichts als Mahnung, in den Bestrebungen für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit von Menschen mit Behinderungen nicht nachzulassen. «Die soziale Situation von Menschen mit Behinderungen hängt wesentlich von ihrer gesellschaftlichen Integration ab. Der beste Schutz vor Armut ist auch hier die Teilhabe am Arbeitsmarkt. Der rechtliche Schutz vor Diskriminierungen ist eine wichtige Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Rot-Grün den richtigen und wichtigen Politikwechsel eingeleitet hat», meint Kurth. Seiner Meinung nach verdeutliche der Bericht, dass Behinderung in Deutschland nicht zwangsläufig zu finanzieller Armut führe. Die Armutsrisikoquote sei stark von der Arbeitsmarktsituation abhängig und entwickele sich wie die Nichtbehinderter. «Dennoch haben Menschen mit Behinderungen geringere Haushaltseinkommen zur Verfügung als Nichtbehinderte. Daher müssen wir weiterhin die Entwicklung der zusätzlichen Belastungen durch die Gesundheitsreform genau beobachten», so Kurth weiter. Angesichts der erneut festgestellten hohen Arbeitslosigkeit müssten «wir noch stärker für die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sorgen». Die Verbesserung der Förderung für Arbeitsgeber durch die SGB IX Novelle des letzten Jahres und die neue Kampagne der Bundesregierung «Jobs ohne Barrieren» böten hier die notwendigen Rahmenbedingungen. Die Wirkung solcher Maßnahmen werde aber verpuffen, wenn sich die Arbeitsgeber weiterhin aus ihre gesellschaftliche Verantwortung stehlen. elba  

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Marion Jolene Zagermann schrieb am 28.03.2005, 11:43

Armuts-und Reichtumsbericht:Bestätigung und Mahnun

Behinderung war lange in der Gesellschaft kein Thema mehr, nur was ist mit den Menschen die keine Angehörigen haben und von Ihrer Grundsicherungsrente. Obwohl schon befreit von Medikamenten bei Hilfsmittel jeglicher Art kräftig in den Rest des Geldbeutel reingreifen müssen um dies zu finanzieren um überhaupt noch allein Einkaufen gehen zu können.

Es geht in diesem Fall um die ältere Menschen die zwar von der Zuzahlung des Hilfsmittel befreit sind aber seit dem ersten Januar 2005, nennt sich dieses jetzt wirtschaflicher Aufwand und somit muss man für die notwendigen Hilfsmittel wieder bezahlen. Darunter fallen Einlagen, Rückenkorsett zur stützung, Gehhilfen usw.

Bitte erklären Sie mir wie es ist alleinstend zu sein und irgendwann im Rollstuhl zu sitzen und dann noch mit Astronautenkost leben zu müssen und keinen Angehörigen zu haben. Die Endstation ist Pflegeheim und das heißt sterben
Marion Jolene Zagermnan

Ralf Sondermeyer schrieb am 03.03.2005, 09:31

Blablabla

Nun heucheln sie wieder fröhlich vor sich hin. Wenn Hartz in den nächsten Bericht mit einfließt wird die ganze desaströse pervertierende Sozialabbaupolitik der Parteien der Bestverdienenden ( SPD und Grüne ) deutlich. Mit Verlaub wenn ich diesen Herren hier reden (lesen) muß dann muß ich kot...

Damit keine Mißverständnisse aufkommen die CDU FDP ist kein Deut besser

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