Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Barrierefreie Reiseziele
Werbebanner zu Netzwerk PROBudget
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
08.03.2005 - 09:50

Ein Renner bleibt das telefonino.

Von kobinet-Korrespondent Franz Schmahl Berlin (kobinet) Vor der CeBIT, der Fachmesse für Computer und Informationstechnik (10. bis 16. März in Hannover), erscheint das noch vielfach ausbaufähige Mobiltelefon als Renner der Branche. Inwieweit können all die mit technischen Neuerungen Schritt halten, die wegen ihrer Behinderungen besonders darauf angewiesen sind? Von Location Based Services (also örtlichen Informationen, die auf den Standort eines Handy-Nutzers zugeschnitten sind) wird für das mobile Internet der lange erwartete Schwung erwartet. Auch in diesem Jahr präsentieren sich wieder zahlreiche Anbieter in Hannover mit derartigen Angeboten. Als Auskunftsportal der Deutschen Telekom zählt sich t-info zu den Pionieren. Wer zum Beispiel in den Browser seines Handy oder seines PDA ( Personal Digital Assistant ) www.t-info.de eingibt, findet in diesem Portal eine Vielzahl von Angeboten. So könnte man sich informieren, wo der nächstgelegene Geldautomat ist, das nächste italienische Restaurant oder der nächste Taxidienst. Das Gleiche gelte für Hotels, Autowerkstätten, Apotheken oder etwa Arztpraxen, wird geworben. Besonders attraktiv würde die Adresssuche, wenn dabei nicht nur die verlässlichste Route auf einer übersichtlichen Karte, sondern auch exakte Daten über die Zugänglichkeit (barrierefrei oder nicht) angegeben werden. Doch hier mangelt es derzeit noch allerorten an exakten und genau überprüften Informationen. Projekte, wie das inzwischen eingestellte «Barrierefreies Berlin», könnten solche Angaben beschaffen und ins Netz stellen. Standortbezogene Informationen per kurzer Mitteilung (SMS) werden immer wichtiger, wie sie die Berliner Verkehrbetriebe schon für Fahrgäste bietet, die wissen wollen, wann die nächste Bahn oder der nächste Bus kommen. Technisch möglich wäre also auch, die Auskunft auf das Handy zu holen, ob der Aufzug am S-Bahnhof in Betrieb oder defekt ist. In den USA ist ab Ende des Jahres leistungsfähige Ortungstechnik für den Mobilfunk Pflicht. Das Handy kann dann per Chip über Satellit die Koordinaten seines Standortes mitteilen. Auch in der Europäischen Union wird eine solche Vorschrift bereits erwogen. Von den jährlich rund 80 Millionen Notrufen in Europa kommt schon jeder zweite von einem Handy. Oft können aber die Anrufer nicht hinreichend genau sagen, wo sie sind. Das Mobiltelefon würde die Koordinaten automatisch weiter funken. Die Verbindung von Handy und dem Ortungssystem per Satellit könnte Menschen mit eingeschränkter Mobilität völlig neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen.  

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.