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14.03.2005 - 08:56

In Frankreich geht, woruber hier gestritten wird.

Paris (kobinet) Worüber in Deutschland derzeit heftig gestritten wird, scheint in Frankreich kein Problem zu sein. Bereits im November 2001 verabschiedete dort das französische Parlament das nationale Gesetz zum Kampf gegen die Diskriminierung. Vor allem die bis dato unzureichenden rechtlichen Möglichkeiten, gegen Diskriminierung im Arbeitsalltag vorzugehen, sollten mit dem neuen Gesetz erweitert werden. Erfahrungen mit dem Antidiskriminierungsgesetz aus Frankreich schilderte Margit Hillmann in einem Bericht im Deutschlandfunk. Für eine konsequente Umsetzung des Gesetzes soll in Zukunft auch eine nationale Anti-Diskriminierungsstelle sorgen. Am Mittwoch letzter Woche hat der französische Präsident, Jacques Chirac, dem Bericht zufolge offiziell das zehnköpfige Gremium hierfür berufen. Ausgestattet mit einem Budget von knapp 11 Millionen Euro, wird die Behörde nun ihre Arbeit als Anlaufstelle für diskriminierte BürgerInnen aufnehmen können, Missstände prüfen und gegebenenfalls die Justiz einschalten. omp Link zum Bericht im Deutschlandfunk 

 
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