
Berlin (kobinet) Der Grünen-Politiker Michael Vesper geht in einem heute veröffentlichten Interview mit der Berliner Zeitung davon aus, dass Nordrhein-Westfalen dem korrigierten Antidiskriminierungsgesetz zustimmt. Die aufgebauschte Debatte über dieses Gesetz hätte vermieden werden können. «Wir haben jetzt einen Kompromiss gefunden, den man schon früher hätte haben können. Ich gehe davon aus, dass NRW dem Gesetz zustimmt. Die Absprachen sind jedenfalls so», sagte der 52-jährige Soziologe, der im größten deutschen Bundesland für das Ressort Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport zuständig ist. Der Minister wandte sich dagegen, dass Themen wie Windkraft oder das Antidiskriminierungsgesetz als grüne Spielwiesen diffamiert werden. sch