Kassel (kobinet) Fast genau drei Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe in Südost-Asien hat ein neues Seebeben in der Region hunderttausende Menschen in Panik versetzt. Das Zentrum des Bebens lag wieder vor der Insel Sumatra, 250 Kilometer südwestlich der Stadt Medan im Indischen Ozean, fast an der selben Stelle wie vor drei Monaten. Auch die gemessene Stärke war mit 8,7 auf der Richterskala ähnlich, berichtet heute die tagesschau.
Am schwersten betroffen ist die Insel Nias, westlich von Sumatra. Allein hier würden bis zu 2.000 Tote befürchtet. Insgesamt wurden bislang 300 Opfer geborgen. Im Südwesten der Provinz Aceh wurde eine ganze Stadt zerstört. Mehr als 10.000 Menschen seien aus ihren Häusern geflohen. Die Stadt war von dem verheerenden Seebeben im Dezember verschont worden. Die Erdstöße ereigneten sich dem Bericht der tagesschau gegen Mitternacht (18.09 Uhr MESZ) und führte zu Panik unter der Bevölkerung in Küstenteilen Indonesiens, Sri Lankas, Indiens, Thailands und Malaysias. Das Beben dauerte dem Bericht zufolge zwei Minuten. Das Beben im Dezember hatte eine Stärke von 9,0, dabei starben mindestens 273.000 Menschen. omp