
Mainz (kobinet) «Einiges wurde bewegt, vieles muss noch bewegt werden». So kann die Zwischenbilanz der Kampagne «Marsch aus den Institutionen - Reißt die Mauern nieder», die Elke Bartz heute auf der Tagung «ambulant vor stationär - Marsch aus den Institutionen» in Mainz zog, zusammengefasst werden. «Insgesamt wurden seit Anfang September 2004 bis heute schon 41 Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen der von der Aktion Mensch geförderten Kampagne durchgeführt. 13 weitere Veranstaltungen sind bereits geplant und stehen auf dem Terminkalender. Eine Vielzahl von Verbänden und Einzelpersonen unterstützen die Kampagne mittlerweile, so dass sich langsam aber sicher ein breites Netzwerk von AnsprechpartnerInnen für ein Leben in der Gemeinde statt in Behindertenheimen entwickelt», erklärte Elke Bartz zum Auftakt der Tagung in Mainz. Ursprünglich waren nach dem Auftakt der Kampagne beim Berlin-Marathon lediglich 43 Veranstaltungen und Aktionen in Anlehnung an die Marathonstrecke von 42,195 km geplant, doch durch die große Resonanz auf die Kampagne könne diese Ziellinie schon im April und nicht erst Ende August überschritten werden. «Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende August insgesamt über 60 Veranstaltungen haben werden», so Elke Bartz. Im Rahmen der zweitägigen Tagung, zu der das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen, das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen und die Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz in das Mainzer Rathaus eingeladen haben, sollen vor allem weitere Initiativen für die Stärkung der ambulanten vor der stationären Unterstützung behinderter Menschen entwickelt werden. omp