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21.04.2005 - 08:00

Kritik des Steuerzahlerbundes wegen Blindengeld.

Von kobinet-Korrespondent Keyvan Dahesch Hannover (kobinet) Der Bund der Steuerzahler hat die Haltung von SPD und Grünen zur Kürzung des Landesblindengeldes in Niedersachsen kritisiert. Wer fordere, dass eine freiwillige Leistung wie das Blindengeld weiter unabhängig von Einkommen und Vermögen der Antragsteller gewährt werde, habe den Ernst der dramatischen Haushaltslage des Landes nicht begriffen, teilte der Steuerzahlerbund am Dienstag in Hannover mit. Zugleich diskreditierten sich SPD und Grüne damit auch als mögliche künftige Gestalter der Finanzpolitik des Landes. Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) warf dem Steuerzahlerbund vor, er verkenne den Hilfebedarf blinder Menschen. Vor allem ältere Menschen ohne Augenlicht seien bei fast jedem Handgriff auf Hilfe angewiesen, die meist ohne Geld nicht zu haben sei, sagte der DVBS-Vorsitzende Uwe Boysen in Hannover. «Ich bitte die Repräsentanten des Steuerzahlerbundes, nichtsehende Menschen einige Tage zu begleiten, um sich selbst ein Bild von deren Situation zu verschaffen». omp 

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