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27.04.2005 - 12:00

Eingliederung in Arbeitsleben gefährdet.

Mainz (kobinet) Als höchst alarmierend bezeichnet der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland, Hans-Peter Terno, die Kassenlage der Bundesagentur für Arbeit. Die Eingliederung behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt sei dadurch gefährdert. «Der Reha-Etat für 2005 ist derart niedrig angesetzt, dass viele Regionaldirektionen schon ab Mai über kein Geld für die Förderung von Ausbildung und Einstellung behinderter Menschen mehr verfügen. Schon in den ersten Monaten 2005 sind weitaus weniger Förderungen genehmigt worden als in den Vorjahren», kritisiert Hans-Peter Terno. Ein Blick in die Eingliederungsstatistiken zeige, dass mehr als doppelt so viele Maßnahmen auslaufen als die die neu genehmigt werden. «Nach den Erfolgen des Gesetzes zum Abbau der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter finden nun offenbar Maßnahmen zum Aufbau der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter statt», bemerkt Terno und fragt «ob sich die Bundesagentur auf diese Weise als Reha-Träger abschaffen will». omp 

 
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