Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Netzwerk PROBudget
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Barrierefreie Reiseziele
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
02.05.2005 - 18:17

Missstände bei Vermittlung behinderter Arbeitsloser.

Berlin (kobinet) Nach Vorwürfen von Sozialverbänden und des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, die Arbeitsagentur vernachlässige Menschen mit Behinderungen, hat heute der christdemokratische Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe auf seine diesbezügliche Anfrage bei der Bundesregierung hingewiesen. Der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) war vorgeworfen worden, sich systematisch aus der Betreuung und Vermittlung von Menschen mit Behinderungen zurückzuziehen, um Geld zu sparen. «Für mich verstärkt sich der Eindruck, dass die Bundesagentur für Arbeit die Betreuung und Vermittlung von Menschen mit Behinderungen nicht mehr als ihre Kernaufgabe ansieht», wurde in der Presse Karl Hermann Haack zitiert, der sozialdemokratische Behindertenbeauftragte der Bundesregierung. In seiner heutigen Pressemitteilung hat Hubert Hüppe als Beauftragter der Unionsfraktion für die Belange behinderter Menschen auf die Missstände bei der Vermittlung behinderter Arbeitsloser aufmerksam gemacht, wozu die Union nun von der Bundesregierung Aufklärung erwartet. «Das Problem der Arbeitslosigkeit behinderter Menschen ist drängend: Im März 2005 ist die Zahl schwerbehinderter Arbeitsloser auf einem Rekordhoch von 195.090 Menschen angelangt. Vor zwei Jahren gab es noch rund 30.000 weniger schwerbehinderte Arbeitslose», so Hüppe. Träger von Ausbildungseinrichtungen für behinderte Menschen, wie Berufsförderungswerke, die bereits in Arbeit befindliche Menschen umschulen, und Berufsbildungswerke, die behinderten Jugendlichen eine ihren Fähigkeiten angepasste Ausbildung ermöglichen, klagten über eine rückläufige Vergabe der Plätze durch die Bundesagentur für Arbeit . Eingliederungszuschüsse, die an Arbeitgeber gezahlt werden, die behinderte Menschen beschäftigen, würden nur noch zögerlich oder gar nicht mehr von der gewährt. Die Budgets für den Rehabilitationsbereich scheinen bereits jetzt aufgebraucht zu sein oder stehen kurz davor. sch  

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.